Kreis Heinsberg - Taucher der Feuerwehr üben Eiseinsatz

Taucher der Feuerwehr üben Eiseinsatz

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Die Feuerwehrtaucher absolvierten eine Eistauchübung in Brachelen.

Kreis Heinsberg. Aufgrund der aktuellen Wetterlage wird immer wieder auf die Gefahren hingewiesen, die beim Betreten von Eisflächen entstehen können. Die Feuerwehrtaucher des Kreises Heinsberg haben sich bei einer Eistauchübung auf gegebenenfalls erforderliche Einsätze vorbereitet.

Um die Eigengefährdung für den Taucher so gering wie möglich zu halten, schreibt die Feuerwehrdienstvorschrift zahlreiche Sicherheitsregelungen vor.

Der Taucher ist mit einer Vollgesichtsmaske ausgerüstet, so dass kälteempfindliche Gesichtspartien geschützt sind. Ebenso wird durch die Vollgesichtsmaske die vorgeschriebene Sprechverbindung zu dem am Ufer stehenden Signalmann ermöglicht.

Das Tauchertelefon gibt dem Signalmann die Möglichkeit, dem Taucher Anweisungen zu geben. Aber auch das Hören der Atemfrequenz des Tauchers gibt dem Signalmann wichtige Rückschlüsse über die Verfassung des Tauchers und damit auch dem Einsatzverlauf.

Die Leine des Tauchertelefons ermöglicht dem Taucher im Notfall, die Einstiegsstelle im Eis wiederzufinden. Dem an der Oberfläche befindlichen Sicherheitstaucher ermöglicht die Leine im Bedarfsfall, dem Feuerwehrtaucher zu Hilfe zu kommen.

Die Wassertemperatur beträgt plus vier Grad Celsius, so dass bei den vorherrschenden Minustemperaturen der Luft das Wasser wärmer ist. Das Wasser leitet die Wärme des Tauchers jedoch sehr schnell ab, so dass im Trockentauchanzug die Einsatzzeit im und unter Wasser etwa 30 Minuten beträgt.

Die Übung am Badesee Brachelen wurde vom Leiter des Feuerwehrtauchdienstes, Oberbrandmeister Oliver Krings, geleitet. Die Feuerwehrtaucher wurden von den Lehrtauchern Brandmeister Guido Funk und Unterbrandmeister Hermann Thissen eingewiesen und beaufsichtigt.
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