Tante Berg hilft Lotta beim Umzug

Von: hewi
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„Lotta zieht um”, hieß das Theaterstück, das in der Leonhardskapelle vom Theater Zitadelle in Szene gesetzt wurde. Foto: Koenigs

Erkelenz. Mit „Lotta zieht um” präsentierte das Berliner Puppentheater an der Zitadelle im Rahmen der Theaterreihe Theaterstarter in der Leonhardskapelle ein Stück nach Motiven der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.

Die Kinder waren von der Geschichte und von den Puppenhäusern, die durch wenige Handgriffe verändert werden konnten, schnell in den Bann gezogen.

Die Geschichte hatte es aber auch in sich: Die kleine Lotta, die mit ihren beiden älteren Geschwistern und den Eltern in der Krachmacherstraße wohnt, sollte doch tatsächlich gezwungen werden, einen kratzigen weißen Pullover zu tragen, den die Oma gestrickt hatte.

Und das, wo sie doch ganz übel geträumt hatte. In dem Traum hatten nämlich ihre beiden Geschwister Lottas „Schweinebär” verprügelt. Und weil Lotta noch nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann, ist sie darüber natürlich ziemlich sauer.

So sauer, dass sie kurzerhand Omas weißen Strickpullover zerschneidet und aus dem Elternhaus auszieht. Dabei kommt sie nicht sehr weit, genauer gesagt, bis zu Tante Berg, die nebenan wohnt. Bei der darf sie in die Rumpelkammer ziehen.

Diese entsteht vor den Augen der Kinder durch wenige Handgriffe der Erzählerin und Puppenspielerin Regina Wagner. Dabei erfuhren die Kinder, dass Tante Berg früher „Pippi mit den langen Strümpfen” genannt wurde und deshalb so stark ist.

An Humor und kindgerechten Blödeleien ließ es die Aufführung in der Leonhardskapelle nicht fehlen. Immer wieder brachen die jungen Zuschauer in Gelächter aus, wenn Wagner ihre kleinen Puppen den einen oder anderen Schabernack machen ließ.

Lottas Eltern wundern sich natürlich sehr, als sie bemerken, dass ihr Nesthäkchen ausgezogen ist. Um so mehr wundern sie sich aber, als sie bemerken, dass Lotta ihr selbständiges Leben irgendwie ganz gut gemeistert bekommt.

Trotzdem ist sie natürlich am Ende froh, als sie zu ihnen in das laute und volle Haus zurückkehren kann. Einen neuen weißen Pullover hatte sie von Tante Berg auch noch bekommen.

Das 1996 gegründete Puppentheater an der Zitadelle besteht aus Regina und Ralf Wagner. Es ist in der Spandauer Zitadelle ansässig und bietet neben einem Puppentheaterprogramm für Kinder auch Stücke für Erwachsene an. Mit „Lotta zieht um” trafen die Akteure den Nerv des jungen Erkelenzer Publikums auf jeden Fall.

Die nächsten Termine bei Theaterstarter

In Erkelenz ist der nächste Termin im Rahmen von Theaterstarter am Montag, 3. Mai. Dann gibt es um 14 Uhr in der Leonhardskapelle die Aufführung „Prinzessinnen”.

In Geilenkirchen heißt es am Dienstag, 9. März, um 11 Uhr in der Realschule „Stones - Achtung Steine!”

In der Stadt Heinsberg wird das Stück „Stones - Achtung Steine” am Mittwoch, 10. März, um 10 Uhr in der Festhalle in Oberbruch aufgeführt.

In der Stadt Hückelhoven steht als nächstes Theaterstück „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren” auf dem Programm. Es wird am Dienstag, 9. März, um 10 und um 14.30 Uhr in der Grundschule Am Weidengrund in Ratheim aufgeführt.

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