Suppe aus der Knolle: Zum Kartoffelfest wird das beste Rezept gesucht

Von: hewi
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Sie ermittelten die beste Supp
Sie ermittelten die beste Suppe: Dr. Richard Nouvertné, Reinhold Pillich, Stefan Pusch, Franz Jörissen und Bernd Merkens (v.l.n.r.). Foto: Koenigs

Wegberg-Merbeck. Aus Anlass der ersten Merbecker Kartoffelfestes hat sich das Organisationskomitee auf die Suche nach der besten Kartoffelsuppe gemacht und einen entsprechenden Wettbewerb veranstaltet.

Das beste Merbecker Rezept für eine Kartoffelsuppe stammt aus Kempen. Denn mit ihrer „Rheinischen Kartoffelsuppe mit Blutwurst” konnte Ute Kampendonk die Jury im Merbecker Pfarrheim überzeugen. Als Juroren waren neben dem Schirmherrn Landrat Stephan Pusch auch Wegbergs Bürgermeister Reinhold Pillich, Dr. Richard Nouvertné von der Kreissparkasse sowie der örtliche Vorsitzende der Bauernschaft, Franz Joerissen, und der amtierende Schützenkönig Bernd Merkens angetreten.

Insgesamt fünf der über 40 eingereichten Rezepte für Kartoffelsuppen hatten es in die engere Wahl und bis auf die Bühne des Pfarrheims geschafft, wo sie unter den wachsamen Augen des Publikums von den offiziell bestellten Suppenkaspern der Reihe nach probiert wurden.

Die Rezepte waren für das Kartoffel-Kochbuch „Himmel un Ääd” gesammelt worden, mit dem Michael Körner noch rechtzeitig zum Kartoffelfest an den Start gehen will. Dabei stammten die Rezepte nicht nur aus der Region, wie Körner betonte. Auch aus Tadschikistan, Hawaii und Vietnam waren Rezepte geschickt worden. Insgesamt waren es über 200, von denen es 120 ins Buch geschafft haben. Neben den Rezepten wird man in dem Kochbuch auch rund 100 Fotos aus der guten alten Zeit im Wegberger Land finden.

Nicht genug damit, dass sie fünf Suppen essen mussten - die Juroren wurden auch immer wieder zu fachmännischen Urteilen aufgefordert. So empfand Pillich eine Suppe als „würzig, aber nicht aufdringlich im Geschmack”, während Pusch betonte, dass er diesmal auf die obligatorische Flüssigwürze in der Suppe verzichte, um sich wirklich ein Bild vom Geschmack machen zu können.

Diesen mussten die Juroren neben einigen anderen Faktoren jeweils mit einem bis fünf Punkten bewerten. Während die Jury ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit nachging, präsentierte Andreas Theißen schon den Mantel und die Krone, die der Kartoffelkönig mit der dicksten Kartoffel am 25. September tragen wird.

Nachdem die fünfte Suppe in den Jurorenbäuchen verschwunden war, kam der entscheidende Moment. Wer würde das Rennen machen? Die Buttermilch-Kartoffelsuppe, die deftige Landsuppe oder die feine appetitanregende Kartoffelsuppe?

Am Ende setzte sich die Kempenerin Ute Kampendonk mit ihrer Kartoffelsuppe durch. Belohnt wurde sie mit einem goldenen Kochlöffel und eine hölzernen Kartoffelbüste auf Holzsockel, die Maria Böckling hergestellt und gestiftet hatte.
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