Kreis Heinsberg - Sturm sorgt kreisweit für 35 Einsätze

Sturm sorgt kreisweit für 35 Einsätze

Von: disch/g.s.
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In Höhe des Tripser Wäldchens hatte die Löscheinheit Geilenkirchen einen Baum zu beseitigen, der über den Berliner Ring gefallen war. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Die Sturmtiefs Elon und Felix haben auch der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Heinsberg Arbeit beschert. Die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst in Erkelenz verzeichnete am Samstag kreisweit 35 Sturmeinsätze.

Vor allem umgestürzte Bäume und Schäden an Dächern waren der Grund für die Alarmierungen. Es waren allerdings keine Verletzten zu beklagen. Wie im gesamten Kreisgebiet hatten auch die Feuerwehren in Gangelt, Geilenkirchen und Übach-Palenberg am Wochenende aufgrund des Sturms Einsätze zu bewältigen. Zunächst musste die Löscheinheit Teveren zur Kreisstraße 3 in Richtung Frelenberg, wo ein kleinerer Baum über die Straße ragte.

Am Samstagmorgen rückte dann auch die Löscheinheit Geilenkirchen aus, um einen in Höhe Burg Trips auf dem Berliner Ring gekippten größeren Baum zu beseitigen. Dafür musste die L 42 zwischen Martin-Heyden-Straße und Heinsberger Straße für eine knappe Stunde gesperrt werden. Fast nahtlos ging es zu einem in Höhe Hünshoven auf die Bundesstraße 56 gefallenen Baum, der ebenfalls schnell entfernt werden konnte.

Im Laufe des Tages fielen weitere Einsätze in der Martin-Heyden-Straße, An der Friedensburg und der Quimperléstraße an. Auch die Löscheinheit Gillrath-Hatterath machte am Nachmittag aus einem umgestürzten Baum Kleinholz, der in Hatterath auf ein Haus zu stürzen drohte.

Am Morgen musste die Löscheinheit Scherpenseel in die Schley ausrücken und nahm sich eines Baumes an, während die Kräfte des Löschzuges Übach ein Gehölz in der Lessingstraße beseitigten. Weitere „Sturmeinsätze“ kamen in den folgenden Stunden in der Jülicher Straße und der Grünstraße in Übach-Palenberg hinzu. Auf der Maastrichter Straße wurde sogar ein Geländewagen durch einen umstürzenden Baum beschädigt. Die Gangelter Wehr „fing“ in der Nacht zum Samstag einen ausgedienten Christbaum auf der B 56 bei Stahe ein, den der Sturm über die Fahrbahn fegte. Stunden später rückten die Gangelter Feuerwehrleute einem Baum in der Straße „Am Wald“ zu Leibe.

In Wegberg war der Löschzug 1 zu einem neuen Getränkemarkt in der Nähe des Bahnhofes gerufen worden. Bedingt durch die starken Sturmböen hatten sich Dachverkleidungen an der Baustelle gelöst. Sie wurden von der Feuerwehr demontiert. Dazu gingen speziell geschulte Einsatzkräfte mit einer Absturzsicherung über die Drehleiter vor.

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