Studenten erkunden Tunnelbohrer in Erkelenz

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Richtig klein vorkommen mussten sich Studenten der RWTH Aachen vor der Tunnelbohrmaschine, die sie bei Aker Wirth in Erkelenz besichtigten.

Erkelenz. Wie sieht eine Tunnelbohrmaschine live aus? Wie lange dauert es, bis die Maschine produziert und auf der Baustelle aufgebaut ist? Was kostet eine Tunnelbohrmaschine? Auf diese Fragen erhielten die interessierten Studenten des Fachbereiches Geotechnik im Bauwesen bei ihrem Besuch in dem Erkelenzer Unternehmen Aker Wirth umfassende Antworten.

Beim anschließenden Werksrundgang bestaunten die angehenden Ingenieure eine Aker Wirth Tunnelbohrmaschine mit über 8 Metern Durchmesser. Die Maschine befindet sich derzeit in der Endmontage und wird in Kürze das Werk Richtung Schweiz verlassen, um dort zur Erweiterung eines Wasserkraftwerkes eingesetzt zu werden.

„Es freut mich immer wieder zu sehen, dass die theoretischen Inhalte, die wir den Studierenden an der Hochschule vermitteln, zu einer Anwendung auf der Baustelle befähigen”, fasst Martin Feinendegen, Leiter des geotechnischen Institutes der RWTH Aachen, seine Erfahrungen zusammen.

Seit mehreren Jahrzehnten arbeiten Aker Wirth und die RWTH Aachen im Bereich Forschung und Entwicklung zusammen. Werksbesuche sind ein fester Bestandteil der Kooperation und lehrreich für beide Seiten. „In den Diskussionen mit den Studenten erhalten wir interessante Impulse und Informationen über Entwicklungen in der Grundlagenforschung”, so Manfred Voerckel, Area Sales Manager im Hause Aker Wirth. „Zudem haben wir die Möglichkeit das Unternehmen als potentieller Arbeitgeber in der Region vorzustellen. Die Vorteile eines mittelständischen Traditionsunternehmens kombiniert mit den Chancen eines internationalen Konzerns machen das Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv.”

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