Strickwaren machen Ort weltweit bekannt

Letzte Aktualisierung:
Guy Lemenager (l.) und Theo Me
Guy Lemenager (l.) und Theo Meurer legten in Huisnes-sur-Mer einen Blumenstraße auf dem Soldatenfriedhof nieder. Foto: stj

Erkelenz. Mit freudigen Erwartungen und einer Menge Gastgeschenken im Gepäck waren Theo Meurer, Cheforganisator der Freunde der Partnerschaft, und 25 weitere Erkelenzer für sechs Tage nach St. James aufgebrochen.

Etliche Reisenden freuten sich besonders darauf, in dem normannischen Städtchen gute Freunde wiederzusehen. Einige waren aber auch besonders aufgeregt, weil sie zum ersten Mal diese etwas andere Urlaubsreise unternahmen.

Am Fuß des berühmten Mont St. Michel hatten Guy Lemenager und sein Team monatelang Vorbereitungen getroffen, den Austauschbesuch gebührend vorzubereiten. Die Festungsstadt Fougères und Nantes an der Loiremündung standen als touristische Highlights im Programm .

Besondere Eindrücke sammelten die Erkelenzer Besucher am vorletzten Tag. Die Behinderteneinrichtungen ETP in St. James und die Produktionsstätte Tricot St. James wurden besichtigt. Nach den touristischen Ausflügen einmal lebendige Eindrücke aus dem Alltag zu bekommen, freute die Gäste aus Erkelenz besonders. Die weltweit bekannte Strickwarenfabrik mit eigenen Läden in New York, Paris und Tokio beschäftigt in St. James immerhin 300 Menschen.

In der Behinderteneinrichtung ETP, geführt von Denis Langlinay, arbeiten 240 Beschäftigte. Sie produzieren an verschiedenen Standorten Holzpaletten und Metallprodukte, verpacken für diverse Auftraggeber und ziehen in Gewächse für den Landschaftsbau.

Langlinay hatte in seiner ehrenamtlichen Funktion als stellvertretender Bürgermeister und Mitglied im Partnerschaftskomitee die offizielle Begrüßung der Erkelenzer Gruppe übernommen. Bürgermeister Michel Thoury schaffte es nur für eine ganz kurze Stippvisite aufs Pressefoto. Yannick Duval, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, nahm sich die Zeit, nach der Besichtigung „seiner” Strickwarenproduktion einen Aperitif zu spendieren und anschließend in der Kantine von ETP am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen.

Meurer bekam am Ende der Reise viel Beifall, als er ein positives Fazit zog. Einziger Wermutstropfen: „Es hätten ein paar Mitreisende mehr sein können.” Das wünschen sich Meurer und sein deutsches Organisationsteam für die nächste Fahrt 2013. Interessenten erhalten Informationen über alle Fragen rund um die Partnerschaft unter 02431/6188 oder theomeurer@online.de

2012 werden die Franzosen wieder nach Erkelenz kommen, und zwar vom 6. bis 11. Juli, wie Meurer mit seinem Kollegen Lemenager bereits vereinbarte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert