Heinsberg - Street View bis 2009 im Kreis unterwegs

Street View bis 2009 im Kreis unterwegs

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Auch kleine Straßen in Wohngebieten und Hinterhöfe haben die Spezialfahrzeuge von Google Street View befahren, wie hier im grenznahen niederländischen Susteren.

Heinsberg. Was auf der Internetseite von Google Maps so harmlos klingt, aber mittlerweile vielerorts für Aufregung sorgt, erhitzt nun auch im Kreis Heinsberg die Gemüter, die bevorstehende Einführung von Googles neuestem Produkt: Street View.

„Im Moment stellen wir Bildmaterial auf Straßenebene bereits für viele Großstädte, Orte, Parkanlagen und entlegenere Teile der Welt zur Verfügung. Wir arbeiten fortlaufend daran, die Abdeckung auf derzeit nicht erfasste Gebiete auszuweiten.”

„Die vielen Vorteile von Street View”, so Google, „reichen von der Tourismusförderung über die Suche örtlicher Geschäfte oder Treffpunkte bis hin zur Unterstützung von Immobilienkäufern und Mietinteressenten.” Die Street-View-Bilder wurden von Spezialfahrzeugen aufgenommen, die öffentliche Straßen abgefahren sind. Und zwar nicht nur die Hauptstraßen und -plätze, sondern auch Nebenstraßen und Wohngebiete. Nummernschilder von Fahrzeugen werden unkenntlich gemacht, ebenso die Gesichter von Personen.

Bis Ende 2009 waren im Kreis Heinsberg die Aufnahmen geschossen worden, die demnächst weltweit auf Street View zu sehen sein werden. Wann die Veröffentlichung der Street-View-Aufnahmen aus dem Kreis Heinsberg im Netz erfolgen wird, ist noch nicht bekannt. Hausbesitzer oder auch -bewohner können aber eine Unkenntlichmachung ihres Hauses und Grundstücks bei Google beantragen, bevor Street View ihren Straßenzug veröffentlicht. Dieser Antrag kann im Internet gestellt werden, zu finden auf der oben genannten Seite oder auch schriftlich an Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg.

Es gibt aber auch noch die Möglichkeit etwa als Einwohner der Stadt Heinsberg die Unkenntlichmachung zu beantragen, indem man sich in eine Liste ein trägt, die bereits im Rathaus ausliegt.
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