Sternsingern gilt vielfaches Dankeschön

Von: disch
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Ein inzwischen schon traditionelles Dankeschön-Treffen: Viele Sternsinger waren am Freitagnachmittag der Einladung zum Empfang im Heinsberger Kreishaus gefolgt. Fotos (3): agsb Foto: agsb
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Landrat Stephan Pusch freute sich darüber, dass die Sternsinger den Aufkleber mit dem Segen am Kreishaus anbrachten. Foto: agsb
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Clown Pepe kam bei den Sternsingern bestens an mit seinen Späßen, aber auch mit seinen Zaubertricks. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Ein herzliches Dankeschön hat Landrat Stephan Pusch am Freitagnachmittag wieder den Sternsingern im Kreis Heinsberg gezollt, als er stellvertretend rund 60 von ihnen zu dem inzwischen schon traditionellen Empfang im Heinsberger Kreishaus begrüßen durfte.

„Thema ist aktueller denn je“

Das Thema Sternsinger und ihre aktuelle Botschaft von Respekt seien aktueller denn je, sagte der Landrat angesichts der vielen Flüchtlinge aus Kriegsregionen, unter denen auch viele Kinder seien. Menschen in Not müsse aber auch da geholfen werden, wo sie jetzt leben würden. Und die Sternsinger würden sich dafür einsetzen, dass es möglichst allen Menschen auf diesem Planeten besser gehe. Das sei „ein tolles Zeichen“, dankte Pusch, der als Kind selbst Sternsinger in Hückelhoven-Kleingladbach aktiv war, den vielen „Sternsinger-Helden“.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die kirchenamtliche Jugendarbeit in der Region hatten sich schon im Vorfeld gefreut, die Aktion am Freitag im Heinsberger Kreishaus wieder unterstützen zu dürfen.

Benedikt Patzelt, Beauftragter für Jugendpastoral im Büro der Regionaldekane, präsentierte zur Begrüßung Willi Weitzels Video-Botschaft an alle „Sternsinger-Helden“. Patzelt erinnerte daran, dass in ganz Deutschland mehr als 300 000 Sternsinger beim Drei­königssingen mitmachen würden. Sie hätten im vergangenen Jahr rund 45 Millionen Euro gesammelt für Kinder, denen es nicht so gut gehe.

Fehler rasch entdeckt

Dem Dank an die Sternsinger schloss sich Michael Kock als Geistlicher Leiter des BDKJ-Regionalverbandes Heinsberg an. In seiner kurzen Rede hatte er quasi als kleinen Test bewusst drei Fehler eingebaut, die aber von den Sternsingern rasch entdeckt wurden: Sie wussten natürlich, dass ihr Segensspruch nicht „Frohes neues Jahr“, sondern „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ lautet, dass nicht Caspar, Melchior und Berthold, sondern Caspar, Melchior und Balthasar die richtigen Namen der Heiligen Drei Könige sind und dass nicht Panama, sondern Bolivien diesmal das Beispielland ist.

Dank sagte auch Pfarrer Thomas Wieners den Sternsingern: „Dank dafür, dass Ihr losgegangen seid, dass Ihr Gutes gemacht habt und dass Ihr Euch eingesetzt habt“.

Die Kinder durften sich an diesem Tag geehrt fühlen ihr großes Engagement. Und sie hatten auch ihre Freude. Dafür sorgte nicht zuletzt Clown Pepe mit seinen Späßen, aber auch mit seinen Tricks, zu denen (selbstverständlich unsichtbare) Zauberbälle gehörten, die quer durch den Kantinenraum der Kreisverwaltung flogen. Und von Clown Pepe bekam bei dieser Gelegenheit das groß gewachsene BDKJ-Vorstandsmitglied Michael Kock seinen Spitznamen verpasst, den er bei dieser Veranstaltung nicht mehr loswerden sollte: ­„Eiffelturm“.

Mit Plätzchen und Keksen sowie mit Kakao und Apfelsaft konnten sich die Mädchen und Jungen stärken. Und gesungen wurde natürlich auch, wie es sich für richtige Sternsinger gehört: „Hoch am Himmel steht ein Stern“ und „Wir bringen den Segen, sind Boten des Herrn“ stimmten sie an; musikalisch begleitet von Ulrike Minkenberg sowie Margarete und Franziska Neuhaus.

Segen für das Kreishaus

Lukas, Maya, Athina und Kayra übermittelten schließlich den Segen für das Kreishaus und alle, die da gehen ein und aus.

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