Berlin / Erkelenz - Sternsinger aus Erkelenz bei Angela Merkel

Sternsinger aus Erkelenz bei Angela Merkel

Von: disch
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Sternsinger zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel: Aus Erkelenz waren Matthias Gerhards, Andrea und Stefan Schlipper, Kornelia Rambo sowie Gisela Gatzen als Betreuerin am Montag in Berlin dabei. Auch im Bild: Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks, und Simon Rapp, Bundespräses des BDKJ. Foto: PictureInfo

Berlin / Erkelenz. Über 100 Sternsinger aus allen 27 Diözesen Deutschlands kamen am Montag mit ihren prächtigen Kostümen ins Berliner Kanzleramt. Und eine Gruppe der Pfarre St. Lambertus aus Erkelenz war dabei - stellvertretend für das Bistum Aachen.

Matthias Gerhards (dessen Vater bei einem Preisrätsel die Einladung für die Sternsinger von St.Lambertus gewonnen hatte), Stefan und Andrea Schlipper sowie Kornelia Rambo, die von Gisela Gatzen als verantwortlicher Betreuerin begleitet wurden, trafen Angela Merkel.

„Die Bundeskanzlerin hat uns sehr nett empfangen. Das war ein Erlebnis”, berichtete Gisela Gatzen nach dem Termin in der Machtzentrale der Republik, als die Erkelenzer Gruppe kurz vor ihrer Rückreise noch das Brandenburger Tor besichtigte.

Mit dem Zug waren die Erkelenzer Sternsinger am Sonntag in die Hauptstadt gereist - angesichts der winterlichen Witterungsbedingungen waren sie knapp acht Stunden unterwegs. Im St.-Michaels-Heim im Grunewald untergebracht, wurde dort am Abend eine Generalprobe samt „Probekanzlerin”, sprich Merkel-Double absolviert. Am Montagmorgen ging es nach dem Frühstück mit Bussen der Bundespolizei zunächst zur Messe in die St.-Ansgar-Kirche und danach weiter zum Empfang bei Angela Merkel.

Da die Sternsingergruppen der Kanzlerin in alphabetischer Reihenfolge der Diözesen vorgestellt wurden, stand die Gruppe aus dem Bistum Aachen als erste im Rampenlicht. „Das war schon ganz aufregend”, so Gisela Gatzen, die von Merkels Rede angetan war. „Ihr seid so viele, und das gibt euch Kraft”, ermunterte Angela Merkel die Sternsinger, weiterhin so engagiert für die gute Sache einzutreten.

„Die Sternsingerbewegung ist eine wunderbare Tradition.” Ausdrücklich dankte die Bundeskanzlerin den Betreuern. Ihnen und den Sternsingern wünschte sie, dass sie auf viele „Menschen mit offenen Herzen und der Bereitschaft, anderen zu helfen,” treffen mögen.

Die Sternsinger überbrachten Merkel nicht nur den Segen „Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus), sondern auch einen orangen Schnürsenkel, der Kinder weltweit symbolisch miteinander verbinden soll. Gemeinsam sangen sie mit der Kanzlerin mehrere Lieder.

Die Sternsinger sammeln seit über 50 Jahren Geld für notleidende Kinder. In diesem Jahr geht es vor allem um den Senegal in Afrika. Auch Angela Merkel steuerte eine Spende bei.
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