Selfkant-Tüddern/Millen - Startschuss in die neue Tourismus-Saison

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Startschuss in die neue Tourismus-Saison

Von: agsb
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Gerd Passen (2.v.l.) sollte di
Gerd Passen (2.v.l.) sollte die Drei-Länder-Radtour zur Eröffnung der Tourismus-Saion starten, das Wetter spielte nicht mit. Weiter im Bild der Vorstand des Zweckverbandes mit den Bürgermeistern Bernhard Tholen, Herbert Corsten und Heinz-Josef Schrammen (v.l.) sowie Geschäftsführerin Dorothee Fernholz. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern/Millen. Zwei große Ereignisse auf einen Schlag: Gleichzeitig mit der 5. Leistungsschau des Gewerbeverbandes Selfkant wurde die Tourismus-Saison des Zweckverbandes „Der Selfkant” offiziell eröffnet.

Bekanntlich arbeiten die drei Gemeinden Selfkant, Gangelt und Waldfeucht eng zusammen und möchten gemeinsam den Tourismus in der Region attraktiver machen. Zweckverbandsvorsitzender Herbert Corsten (Selfkant) dankte bei der Eröffnung im Außengelände seinem Amtskollegen Heinz-Josef Schrammen. Die Gemeinde Waldfeucht wäre in diesem Jahr Ausrichter der Eröffnung gewesen, wegen der Leistungsschau wurde jedoch dieses Event nach Absprache der Bürgermeister mit in die Leistungsschau einbezogen.

Das Wetter spielte bei der Eröffnung gar nicht mit. Es war nasskalt, und der Regen schien nicht aufhören zu wollen. Zum Auftakt hatte der Zweckverband einige Rad- und Wandertouren ausgearbeitet. Es ging zur Hommelheide in der Nähe von Susteren/NL (die Führung übernahm Werner Meiers) und da gab es die Drei-Länder-Tour (Gerd Passen) und die Gutsherrenwandertour (Paul Zaunbrecher). „Wer hat Lust, die Radtouren mitzumachen?”, fragte Herbert Corsten auf der Bühne. Der Blick zum düsteren Himmel hielt dann doch die meisten Radler und Wanderer von einer Tour ab.

Die Besucher der Auftaktveranstaltung suchten indes Schutz unter den aufgestellten Pavillons. Ein kleines Rahmenprogramm wurde den Gästen geboten. Zunächst tanzte Emilia Monz von den Xanadu-Kids ihre Solo-Nummer. Das Talent schwebt derzeit auf Wolke sieben und tanzt sich bei allen Turnieren - ob in Deutschland, Belgien oder in den Niederlanden - auf Rang eins. Ebenso begeisterten die Xanadu-Girls.
Es war recht glatt auf der nassen Bühne, und die jungen Damen gingen bei mancher geplanten Akrobatik-Nummer bewusst kein Risiko ein.

Die Bürgermeister Herbert Corsten, Heinz-Josef Schrammen und Bernhard Tholen stellten anschließend Dorothee Fernholz aus Gangelt als Geschäftsführerin des Zweckverbandes vor. Sie übernimmt die Stelle von Katja Welter, die aus familiären Gründen pausiert. In der Ausstellungshalle hatte der Zweckverband eigens einen Stand, an dem er über die touristischen Angebote in der Selfkant-Region informierte.

Am Morgen hatte in Millen die traditionelle Pferdesegnung durch Pfarrer Ralf Schlösser stattgefunden. Die Resonanz war schwächer als im Vorjahr, als das herrliche Wetter nicht nur viele hundert Gäste, sondern auch Ross und Reiter in großer Zahl ins historische Millen gelockt hatte. Diesmal war der Rahmen viel kleiner, und alle waren froh, wieder im Trockenen und Warmen zu stehen.

Am kommenden Wochenende startet mit dem „Tag des Pferdes” in Stahe-Niederbusch ein weiteres Highlight des Zweckverbandes. Die Tourismusszene in der Region bewegt sich. Für die Zukunft hat Corsten schon ein weiteres Highlight in Planung. Der westlichste Punkt Deutschland in Isenbruch mit dem Grenzstein soll nun endlich die Wertschätzung erhalten, die ihm zusteht.

Zusammen mit der Landesregierung und der Bezirksregierung bastelt der Zweckverband an den Planungen. Bisher markiert nur der Grenzstein den westlichsten Punkt der Republik, dies soll sich ändern: Eine touristische Attraktion soll hier entstehen. Während des Eröffnungstages wurden mit der Gesangsgruppe „Sang- und Klanglos” neue Botschafter des Zweckverbandes offiziell vorgestellt.

Die Gesangsgruppe hat vor kurzem zusammen mit Bürgern aus der Region ihre erste CD aufgenommen, diese wurde ebenfalls vorgestellt. „Sang- und Klanglos” begleitete die Zipfelgemeinde Selfkant bereits beim Deutschlandfest in Bonn 2011, in diesem Jahr ist die Gruppe beim Tag der Deutschen Einheit in München wieder mit von der Partie.
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