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Stadtteilkonferenz geht auf die Straße

Von: Petra Wolters
Letzte Aktualisierung:
Das Kernteam der Stadtteilkonf
Das Kernteam der Stadtteilkonferenz bei der Planung für die „Ideenwerkstatt” am 13. Juli: Peter Maaßen vom Jugendamt, Schulsozialarbeiterin Silke Kubaink, Pastoralreferent Johannes Eschweiler und Pfarrer Günter Rosenkranz (von links). Es fehlt Angela Simon, Leiterin der „Oase”. Foto: Petra Wolters

Heinsberg-Oberbruch. Eine bessere Vernetzung der Arbeit für die Jugendlichen in Oberbruch, aber auch in Dremmen sowie in Eschweiler und Grebben ist das aktuelle Ziel der „Stadtteilkonferenz Jugend Oberbruch”.

Gegründet wurde sie im Jahre 2007 als Zusammenschluss der ortsansässigen Vereine, Verbände, Jugendeinrichtungen und weiterer Institutionen wie Kirche, Politik, Verwaltung und Polizei. Moderiert wird sie seitdem vom evangelischen Pfarrer Günter Rosenkranz und Pastoralreferent Johannes Eschweiler.

Seine wesentliche Aufgabe sieht das Gremium darin, Angebote für Jugendliche im Alter ab 14 Jahren zu machen, damit diese sich in Vereine und Verbände, vor allem aber in die Angebote der offenen Jugendeinrichtungen integrieren können. Erste Erfolge zeigten dabei bisher durchgeführte Veranstaltungen für die Jugendlichen, zuletzt im April dieses Jahres. Damals fand ein großes Hallen-Fußballturnier in der Don-Bosco-Schule, an dem sich insgesamt rund 100 Jugendliche beteiligten.

Insgesamt elf Mannschaften nahmen daran teil, davon sieben mit Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren. Dies werten die Stadtteilkonferenz und die Jugendeinrichtung Oase als vollen Erfolg.

„Die Jugendlichen fühlten sich angesprochen, waren mit Begeisterung bei der Sache und haben gemerkt, dass für sie etwas angeboten und gemacht wird”, betont Pastoralreferent Johannes Eschweiler. Mithilfe solcher „Events” will die Stadtteilkonferenz auch weiterhin versuchen, die „unversorgten” Jugendlichen anzusprechen, nicht nur in Oberbruch, sondern auch in Dremmen sowie in Eschweiler und Grebben.

Informelle Orte

Da die Vereine und ihrer Vertreter neben ihrem Ehrenamt in ihren Vereinen wenig Zeit und Möglichkeiten der Unterstützung für die Stadtteilkonferenz hätten, wolle man künftig verstärkt mit Jugendeinrichtungen, Verbänden und Ortsringvorständen zusammenarbeiten, um neue, sogenannte Streetwork-Projekte für Jugendliche zu organisieren, die von Vereinen nicht angesprochen würden, so Eschweiler. „Es geht darum, verstärkt auch an die Orte zu gehen, wo diese Jugendlichen sich aufhalten.” Diese Form der aufsuchenden Jugendarbeit soll verstärkt angegangen werden. Zu überlegen sei nun, was man gemeinsam, vielleicht auch direkt dort an diesen informellen Orten, tun könne.

Anmelden zur Ideenwerkstatt am 13. Juli

Um die weitere Arbeit gemeinsam mit allen Beteiligten zu planen, lädt die „Stadtteilkonferenz Jugend Oberbruch” alle Interessierten zu einer „Ideenwerkstatt” ein für Mittwoch, 13. Juli, um 18.30 Uhr in die Erlöserkirche nach Oberbruch. Anmeldung ist erwünscht unter eschweiler@unsere-gvg.de oder telefonisch unter 02452/1063790.

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