Stadtmusikbund zieht nach zehn Jahren Bilanz

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Erkelenz. Der Stadtmusikbund Erkelenz feierte sei zehnjähriges Bestehen. Die Veranstaltung fand in der Festhalle der Firma Aker-Wirth statt.

Der Stadtmusikbund hatte seit seinem Bestehen schwer mit sich selbst kämpfen und musste sehr um seine Anerkennung ringen, betonte die Vorsitzende Karin Heinze in ihrer Begrüßungsrede. Neben Vertretern aus Wirtschaft und Kultur, neben den Vorsitzenden und den musikalischen Leitern der Mitgliedsvereine, waren auch Bürgermeister Jansen und der Geschäftsführer der städtischen Kultur GmbH, der Beigeordnete Dr. Gotzen erschienen.

Der Bürgermeister, der zugleich Schirmherr der Veranstaltung war, hob denn auch in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Vereine und ihres kulturellen, hier des musikalischen Treibens hervor. Den ersten, den musikalischen Teil des Abends bestritten der Werkschor „Glück-Auf” der Aker-Wirth-GmbH und der Volklorechor „Rjabinuschka”. Der zweite Teil des musikalischen Beitrages ging an Schüler und Absolventen der privaten Musikschule Paczyna.

Benedikt Kaliciak, Ariana Kalisch, Martin Rütten und Elsa Waldhof spielten zwei- und vierhändige Musikwerke. Die Festrede hielt der stellvertretende Vorsitzende, Gerd Quedenbaum. Er betonte die Schwierigkeiten des Vereinslebens heute allgemein. Das Wort „Gemeinsamkeit” habe viel von seinem Wert verloren und es sei kaum noch jemand bereit, sich im Verein einzusetzen und Verantwortung zu tragen. Im Stadtmusikbund aber sei man inzwischen zu einem Team zusammengewachsen und man arbeite heute viel effektiver als je zuvor.

Als einen Schmerzpunkt bezeichnete Quedenbaum die Fragen zur Nutzung der Stadthalle. Weiter wollte er sich allerdings nicht darauf einlassen, weil das mit dem Hallenbetreiber begonnene Gespräch noch nicht abgeschlossen sei. Man werde in absehbarer Zeit auf die Schulleiter und Musiklehrer zukommen. „Bedenken wir doch: Gesang und Musik sind soziale Aufgaben. Sie fördern Gemeinschaft, sie dienen der individuellen geistigen und körperlichen Gesundheit. Wer die Schulen vergisst, vergisst zugleich den Nachwuchs”.
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