Stadtmusikbund hängt sich an Bürgermeisterwette

Von: hewi
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Erkelenz. Auf der Jahreshauptversammlung des Stadtmusikbundes zeigte sich die Vorsitzende Karin Heinze erfreut, dass die Zahl der Mitgliedsvereine angestiegen ist. Gegründet wurde der Stadtmusikbund 1999.

Seine Aufgabe besteht unter anderem auch darin, die Termine der einzelnen Mitgliedsvereine zu koordinieren und so Überschneidungen zu vermeiden. Neu an Bord sind unter anderem die Kreismusikschule, der „Förderverein Pro Musica” und der Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins. Ein weiteres Mitglied ist auch die evangelische Kirchengemeinde von Erkelenz. Damit sei der Stadtmusikbund seinem Ziel schon näher gekommen.

„Wir wollen das gesamte Angebot an Laienmusik in Erkelenz erfassen und vertreten”, betonte die Vorsitzende. Die einzelnen Musikformen sind in Abteilungen aufgeteilt, zum Beispiel Spielmannszüge, Chöre oder Klassik. Zu den regelmäßigen Aufgaben des Vorstandes gehört auch der Kontakt zu den Sponsoren und den Mitgliedsvereinen, die immer wieder vor Ort aufgesucht werden. Zwei Veranstaltungen bestimmten die Arbeit im vorigen Jahr. Das spätsommerliche Musikvergnügen in der Stadthalle bezeichnete Heinze als zumindest musikalisch erfolgreich.

Auch wenn der wirtschaftliche Erfolg ausblieb, habe das Konzert aber zur Bekanntheit des Stadtmusikbundes beigetragen. So seien die Vielfalt und das Leistungsvermögen der Vereine des Stadtmusikbundes deutlich geworden. „Man ist auf uns aufmerksam geworden”, betonte auch Heinz Musch, der auch als Kreisvorsitzender des Volksmusikerbundes aktiv ist. Sehr gut beim Publikum kam das Adventssingen auf dem Weihnachtsmarkt an, wobei Heinze die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Gewerbering lobte.

Seinen letzten Kassenbericht gab Thomas John von den Hetzerather Jugendbläsern ab. Er gehörte vor zwölf Jahren zu den Mitgründern des Stadtmusikbundes. Aus beruflichen Gründen muss John zukünftig bei der Vorstandsarbeit kürzer treten. Sein Amt übernimmt ohne Neuwahlen seine bisherige Stellvertreterin Marlene Frings zunächst kommissarisch. Neu gewählt wurde aber der Nachfolger von Peter Krämer im Amt des Kassenprüfers. Die Nachfolge tritt Karl-Heinz Schaufenberg an, der die Kasse im nächsten Jahr gemeinsam mit Heinz Musch prüfen wird.

Der stellvertretende Vorsitzende Gerd Quedenbaum rief die Anwesenden auf, im Juni Bürgermeister Peter Jansen bei einer Wette für einen guten Zweck zu unterstützen. Dieser hat nämlich zugesagt, am 11. Juni hundert Sänger zu einem spontanen Konzert auf dem Marktplatz am Alten Rathaus zu versammeln. Gelingt dies, wird die Einrichtung eines Büros des Kinderschutzbundes in der Verwaltung durch ein ortsansässiges Unternehmen finanziell unterstützt.

Zum besseren Austausch zwischen den Mitgliedsvereinen ist ein regelmäßiger Stammtisch geplant. Der erste Mitte Januar im Vereinslokal der Katzemer Trommler und Pfeifer war bei den Mitgliedern gut angekommen, wie Heinze zu berichten wusste. Geplant sind auch Ganztagslehrgänge für Spielmannszüge und in Zusammenarbeit mit dem Volksmusikerbund Qualitätsprüfungen in der musikalischen Ausbildung des Nachwuchses. Auf der Internetseite des Stadtmusikbundes können die Vereine ihre Termine in einem zentralen Terminkalender einstellen. So sollen auch Überschneidungen vermieden werden.
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