Spurensuche bei den frühen Gastarbeitern

Von: hewi
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Hückelhoven. Im Ausschuss für Soziales, Senioren und Integration wurde auch das Projekt „Spurensuche” vorgestellt, mit dem vor rund zwei Monaten gestartet wurde.

Träger des Projektes, in dem Erinnerungen und Berichte der frühen Gastarbeiter in Hückelhoven in Interviews gesammelt werden, ist der Verein türkischer Arbeitnehmer.

Unterstützt wird es vom Bündnis gegen Rechts, der Integrationsagentur, der Stadt, der AWO, dem Interkulturellen Zentrum (IKZ) und dem Moscheeverein DITIP. Der Integrationsbeauftragte Heinz-Josef Schmitz nannte es ein ehrgeiziges Projekt”.

Ziel sei es, die Spuren, die ersten Migranten ab den 60er-Jahren in Hückelhoven hinterlassen haben, sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Dabei soll auch deutlich gemacht werden, dass die Geschichte der Stadt Hückelhoven, interkulturell geprägt ist.

Sehr eng ist auch die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium, dessen Oberstufenschüler bei den Videointerviews mit den zeitzeugen aktiv dabei sind.

Erinnerungen und Erlebnisse

Gesammelt werden Erinnerungen und Erlebnisse sowie Erfahrungen, die am Anfang mit dem damals unbekannten Thema Integration gemacht wurden. Heute sind rund 90 Nationen in Hückelhoven vertreten.

Geprägt wurde das Bild der Immigranten von den Türken. Viele türkische Familien leben heute schon in dritter Generation in Hückelhoven und sind aus dem Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Bereits jetzt zeige sich, dass ein solches Projekt mit Folgewirkung und Nachhaltigkeit langfristig angelegt sein müsse, wie Schmitz hervorhob.

Bereits nach der kurzen Zeit seit der Vorstellung des Projektes wurden so viele Interviews geführt, dass am 10. Dezember im Barbarastollen am Schacht 3 die ersten Ergebnisse in Form einer multimedialen Ausstellung präsentiert werden können (Ausstellungseröffnung 14 Uhr).

Die gemeinsame Spurensuche wird jedoch auch nach der Ausstellung weitergehen.
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