„Sporthalle ist eine mehr als sinnvolle Investition”

Von: disch
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Freude bei der Schlüsselüber
Freude bei der Schlüsselübergabe in der neuen Sporthalle vom Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz: Architekt Franz-Peter Greven, Landrat Stephan Pusch, Schulleiter Paul-Günther Threin und Bürgermeister Peter Jansen (v. r. n. l.) bei der kleinen Feierstunde am Dienstag. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Sport am Berufskolleg ist keine Alibiveranstaltung, sondern wichtiger Inhalt der Ausbildung”, betonte Schulleiter Paul-Günther Threin. Denn das Fach heiße „Sport- und Gesundheitserziehung”.

Bei einer kleinen Feierstunde wurde am Dienstagvormittag die neue Sporthalle am Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz an der Westpromenade von Landrat Stephan Pusch offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Architekt Franz-Peter Greven hatte den obligatorischen und symbolischen großen Schlüssel mitgebracht.

Die Einweihung der neuen Sporthalle unterstreiche einmal mehr, so der Landrat, „wie sehr dem Kreis Heinsberg daran gelegen ist, seiner Aufgabe als Schulträger verantwortungsvoll und in vielfältiger Weise nachzukommen”. Die neue Sporthalle sei im Rahmen des Maßnahmenkataloges zur Umsetzung des Konjunkturpaketes II entstanden. Gleichzeitig sei die bereits vorhandene Sporthalle energetisch saniert worden. „Eine Sporthalle ist eine mehr als sinnvolle Investition”, sagte Pusch. ­Außerdem würden sich mit der neuen Halle den Sportvereinen in der Stadt Erkelenz neue Möglichkeiten bieten.

In diesem Zusammenhang wurde vom Landrat die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Erkelenz unterstrichen. Diese hatte einen städtischen Gebäudeteil mit Umkleide- und Aufenthaltsräumen für Vereine geschaffen. Puschs Dank und Anerkennung galten den Planern, der Bauleitung, den Firmen und Handwerksbetrieben - insbesondere dem Architektenbüro Greven aus Hückelhoven, das ganze Arbeit geleistet habe. „Als sehr gelungen empfinde ich die Tatsache, dass die alte und die neue Turnhalle dank der Planung eine optisch sehr ansprechende Einheit bilden.” Und als besonders erfreulich bewertete es der Landrat, „dass der vorgegeben Kostenrahmen von 2,396 Millionen Euro tatsächlich eingehalten worden ist”.

„Zusammen noch stärker”

Als „ökologisch und ökonomisch sinnvoll” bezeichnete auch Bürgermeister Peter Jansen das Zusammenwirken von Kreis Heinsberg und Stadt Erkelenz: „Zusammen sind wir noch stärker als wir sonst schon sind.” Die ziemlich schnell beschlossene Kooperation und der gemeinsame Bau habe Synergieeffekte ausgelöst. Die Stadt hatte für 750.000 Euro Umkleide-, Dusch- und Lagerräume für Vereine geschaffen. Und der Vereinsraum sei beim SC 09 „in guten Händen”, so Jansen.

„Kein Luxus”

Schulleiter Threin hatte in seinen Begrüßungsworten erklärt, dass dieser Neubau „kein Luxus” sei. Vielmehr sei er „dringend notwendig” gewesen, weil in den mehr als 100 Klassen insgesamt 200 Stunden Sport- und Gesundheitserziehung pro Woche unterrichtet werden müssten. Da reichten die vier Hallenteile, die nunmehr zur Verfügung stehen, gerade mal aus. Threin dankte ausdrücklich allen, die das operative Geschäft bei diesem Bau betrieben haben.

Einem echten Praxistest wird die Halle gleich in diesen Tagen unterzogen, steht doch für die Schülerinnen und Schüler des Erkelenzer Berufskollegs eine Sport- und Gesundheitswoche auf dem Programm. Dabei beteiligen sie sich an vielerlei sportlichen Aktivitäten, aber auch Informationen und Übungen zum Thema Gesundheit sind angesagt.
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