Sport als Mittel der Integration

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In verschiedenen Gruppen wurde
In verschiedenen Gruppen wurden die erfolgreichsten Sportler des vergangenen Jahres in Hückelhoven in der Aula des Gymnasiums von Bernd Jansen und Hans-Josef Geiser (hinten links) Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken”, so die Worte des Stadtsportverbands-Vorsitzenden Hans-Josef Geiser zur Eröffnung der Sportlerehrung. 236 Sportler, die mindestens einen Kreismeistertitel errungen hatten und 20 Ehrenamtler wurden in der Hückelhovener Aula für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Ein besonders Anliegen war Hans-Josef Geiser dabei der Dank an die ehrenamtlich Engagierten, ohne die der Sport keine Existenzmöglichkeit hätte. Auch Bürgermeister Bernd Jansen sparte nicht mit Lobeshymnen. „Die Sportlerehrung ist stets ein besonders Ereignis. Sie zeigt die enge Verbundenheit der Bürger zu ihren Sportlern”.

Jansen betonte weiter, dass alle Aktiven gleichzeitig als Botschafter für Hückelhoven stünden und dadurch die Stadt bei den verschiedenen Wettkämpfen nach außen hin verträten.

Der Sport fördere aber gleichzeitig auch die Integration, so der Bürgermeister.

Das gemeinsame Ziel als Mannschaft Erfolge zu feiern, lasse die Sportler enger zusammenrücken und man lerne dadurch kulturelle Unterschiede zu akzeptieren und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Besonderen Dank gab es seitens von Bürgermeister Bernd Jansen an den langjährigen Vorsitzenden des Stadtsportverbandes. Schon seit 1979 führe Hans-Josef Geiser dieses Amt aus. Für dieses beispielhafte Engagement ist Geiser mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse ausgezeichnet worden.

Auch der 1.Vorsitzende des Kreissportbundes, Ronnie Görtz, zeigte seinen Stolz über die Leistungen der Hückelhovener Sportler. „Es ist ein besonderer Moment auf der Bühne zu sein und für einen Augenblick im Mittelpunkt der Stadt zu stehen”, gab Görtz Einblicke in die Gefühlswelt der ausgezeichneten Aktiven.

Neben den zahlreichen Ehrungen wurde auf der Bühne ein atemberaubendes Rahmenprogramm dargeboten.

Der Zirkus Pepperoni, der schon mit seinem Winterzirkus für Aufsehen gesorgt hatte, bewies mit seinen Nachwuchsartisten vom Hückelhovener Gymnasium, sein Können. Passend zum Integrationsgedanken entführte die Tanzsportgruppe „Couscous” mit ihren fünf Bauchtänzerinnen die Zuschauer in der gut gefüllten Aula für einen Moment in den Orient.

Einen Hauch von Freiheit und unendlicher Lebenslust versprühten die Hilfarther „Akrobengels”. „Wilder Westen” lautete das Programm bei diesem Auftritt, der die Aula so richtig in Ekstase versetzte. Von Akrobatikeinlagen bis zum Bau einer menschlichen Pyramide reichte das Repertoire bei dieser mitreißenden Darbietung.

Zum großen Finale der Veranstaltung verzauberte die Amadeus-Showtanzgruppe der Ratheimer Karnevalsgesellschaft All onger eene Hoot die Zuschauer und setzte ein letztes Ausrufezeichen unter diesen ganz besonderen Abend in der Aula.
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