Spendensegen für die Wohlfahrtsverbände

Von: jwb
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Bei der Spendenübergabe im Heinsberger Kreishaus: Landrat Stephan Pusch (2.v.l.) und die Vorstandsmitglieder der Kreissparkasse, Thomas Pennartz (4.v.l.), Dr. Richard Nouvertné (2.v.r.) und Hans-Josef Mertens (l.) mit den Vertretern der Wohlfahrtsverbände. Foto: Bindels

Kreis Heinsberg. Wenn das Leitbild der Kreissparkasse Heinsberg gelebt wird, dann dürfen sich die Wohlfahrtsverbände im Kreisgebiet über großzügige Spenden freuen.

Die Unterstützung für den Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiterwohlfahrt, den Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverband und das Diakonische Werkes durch Spenden der Kreissparkasse hat schon Tradition im Kreis Heinsberg und erfolgte in diesem Jahr zum zehnten Mal. Der Vorstand der Sparkasse, vertreten mit Thomas Pennartz, Dr. Richard Nouvertné und Hans-Josef Mertens, hatte ins Heinsberger Kreishaus zum Gedankenaustausch und zur Spendenübergabe eingeladen.

„Arbeit ist wertvoll und wichtig“

Landrat Stephan Pusch als Verwaltungsratsvorsitzender und Thomas Pennartz als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse begrüßten die Vertreter der Wohlfahrtsverbände. „Die Arbeit der Wohlfahrtsverbände ist für den Kreis wichtig und wertvoll“, betonte Pusch. Und Thomas Pennartz erläuterte, das Besondere an den Sparkassen im Vergleich mit anderen Bankengruppen sei, dass die erwirtschafteten Erträge den Menschen in der Region, in der die Sparkasse arbeite, wieder zugute kommen würden.

„Wir erfüllen unseren öffentlichen Auftrag und übernehmen soziale Verantwortung. Wir stärken Vertrauen und Akzeptanz durch ein glaubwürdiges gesellschaftliches Engagement. Unser Erfolg ist eng verknüpft mit einer sozial intakten und wirtschaftlich starken Region“, zitierte der Sparkassendirektor eine Aussage aus dem Leitbild der Kreissparkasse und betonte den Dank an die Kunden, die maßgeblich zum Erfolg Sparkasse im Markt beitragen würden.

Spendenbeträge in einer Gesamthöhe von über 442.000 Euro wurden an die sechs Wohlfahrtsverbände ausgeschüttet und gehen als Mittel zur Unterstützung in die Suchtberatungs- und Erziehungsberatungsstellen, aber auch in die gemeinsam von Diakonie und Arbeiterwohlfahrt getragene Schuldnerberatungsstelle. Für sie war bereits 1998 mit Mitteln aus einem Hilfsfonds des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes mit der jährlichen Unterstützung begonnen worden.

Was an Wohlfahrt mit den Spenden ermöglicht werde, beschrieben die Verbände exemplarisch. So erklärte Wolfgang Meier, Leiter der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Hückelhoven, dass ohne die Unterstützung der Vertrags- und Kooperationspartner und den Spenden die Beratungsarbeit nicht möglich wäre. „Ein Pfändungsschutzkonto – P-Konto genannt – einrichten zu helfen, sichert den Betroffenen den monatlichen Grundfreibetrag von 1045 Euro“ erläuterte Meier eine der Hilfestellung für Betroffene. Beratungen bei drohender Insolvenz oder zur Vermeidung von Überschuldungen ergänzten notwendige Hilfe bei 1519 betroffenen Haushalten im Jahr 2013.

Dass die Hilfe auf Dauer angelegt sei, was auch Ausdruck des Nachhaltigkeitsanspruches der Kreissparkasse sei, konnte Thomas Pennartz den erfreuten Spendenempfängern und Vertretern der Verbände mit auf den Weg geben.

Erst durch den vielfältigen Einsatz der hauptamtlich Tätigen und der Ehrenamtler sei das zu schaffen, was die Verbände und Beratungsstellen leisten würden. Dafür, dass täglich für ein starkes soziales Netz gesorgt werde, das viele Menschen auffange, sei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken.

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