Kreis Heinsberg - SPD-Vorsitz im Kreis Heinsberg: Norbert Spinrath tritt wieder an

SPD-Vorsitz im Kreis Heinsberg: Norbert Spinrath tritt wieder an

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
8805495.jpg
Ein Jahr im Bundestag: Norbert Spinrath von der SPD. Foto: anna

Kreis Heinsberg. Trotz seiner großen Belastung mit Aufgaben und Terminen in Berlin, wo er als europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion agiert, will der Geilenkirchener Abgeordnete Norbert Spinrath am Donnerstag beim Unterbezirksparteitag der Sozialdemokraten in der Schützenhalle in Wegberg-Tüschenbroich erneut für den SPD-Vorsitz im Kreis Heinsberg kandidieren, den er seit 2006 innehat.

 Dies kündigte der 57-Jährige bei einem Pressegespräch am Dienstag in seinem Hückelhovener Wahlkreisbüro an. Beim Blick zurück auf sein erstes Jahr im Parlament sprach Spinrath von einer „großen Herausforderung“, die er gerne angenommen habe, die ihm auch überwiegend sehr viel Spaß mache, zumal sich in der Europapolitik die gesamte politische Bandbreite wiederfinde.

So reicht denn auch das Spektrum seiner Gesprächspartner in Berlin von Außenminister Frank-Walter Steinmeier über Ministerpräsidenten, Minister und Botschafter aus vielen Ländern bis zu den Besuchergruppen aus dem Kreis Heinsberg. Sieben Reden im Plenum hat er bislang halten dürfen. Die nächste soll im Zuge der Haushaltsdebatte folgen. Dann will Spinrath vor allem eine gemeinsame Flüchtlingspolitik für Europa fordern. Gemeinsame Strategien fordert er auch mit Blick auf die Ebola-Seuche oder mit Blick darauf, dass immer mehr radikalisierte junge Menschen in Kriegsregionen ziehen.

Für Spinrath ist aber auch wichtig, „dass die Wahlkreisarbeit nicht leidet“. Es gebe viele Gespräche, Kontaktaufnahmen, Anrufe und Briefe. „Die Menschen sind viel politischer, als man glaubt.“ In einem solchen Gespräch seien ihm Sorgen über die Gefahren von E-Shishas geschildert worden. Daraufhin habe er mit dazu beitragen können, dass der Gesundheitsminister einen Gesetzentwurf angekündigt habe; demnach solle der Verkauf von E-Shishas an Kinder und Jugendliche verboten werden. Infrastrukturprojekte aus dem Wahlkreis beschäftigen Spinrath:

Für die Wassenberger Ortsumgehung (B221n) gebe es möglicherweise noch in diesem Jahr den ­ersten Spatenstich, deutete er vorsichtig an. Mit Blick auf die Bahn und den Eisernen Rhein bleibe er dabei, dass eine Trassenführung durch Wegberg verhindert werden müsse. Beim Thema Maut verwies Spinrath auf die besonderen Belastungen für die Grenzregionen, die keinesfalls zu akzeptieren seien. Und beim Thema Fracking sagte Spinrath, es dürfe solange kein ­Fracking in Deutschland geben, „solange die Umweltverträglichkeit nicht nachgewiesen ist“.

In Zukunft will Spinrath Künstler aus dem Kreis Heinsberg in den Blickpunkt rücken: Ihre Werke sollen als Leihgaben sowohl in Berlin (in seinem Büro und anderenorts in der Bundeshauptstadt) als auch an seinem Hückelhovener Standort präsentiert werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert