Hückelhoven - SPD sieht erhebliche Defizite beim ÖPNV

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SPD sieht erhebliche Defizite beim ÖPNV

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Hückelhoven. Erhebliche Defizite im öffentlichen Nahverkehr und bei den Fahrradwegen sieht SPD-Stadtratsfraktion Hückelhoven. Beiden fehle, so der Arbeitskreis nach seinen ersten beiden Zusammenkünften, allein schon die Vernetzung.

Bisher weist der Busverkehr nach Erkenntnissen der Sozialdemokraten mehrere Defizite auf, so gebe es kaum Vernetzung mit dem Zugverkehr der Deutschen Bahn (DB) und auch eine Vernetzung zwischen den einzelnen Buslinien finde ebenso kaum statt wie Taktverkehr bei den Buslinien.

Darüber hinaus seien die Haltestellen durchweg in einem schlechtem Zustand. Außerdem gebe es zu lange Fahrzeiten zwischen Hückelhoven und Erkelenz und insbesondere zwischen Hückelhoven und Kleingladbach. Letzteres findet lediglich vier Mal am Tag statt und ist nur an Schultagen direkt mit Hückelhoven verbunden und sonst nur mit Umweg, bzw. Umstieg über Ratheim zu erreichen. Der Stadtteil Altmyhl hat in den Schulferien überhaupt keine Busanbindung.

Ein weiteres Defizit sieht Michael Bienick als ÖPNV-Fachmann in der SPD Hückelhoven in einem völligen Fehlen von Spätverkehr.

Über die Kreisumlage ist Hückelhoven wie die Städte Erkelenz, Heinsberg und Wassenberg an der Nahverkehrsfinanzierung beteiligt, hat im direkten Vergleich mit diesen Städten aber ein weitaus schlechteres Angebot. Die SPD macht sich daher dafür stark, dass Hückelhoven eine gleichwertige Bedienung wie die umliegenden Städte bekommt.

Einführung des Taktverkehrs

Der AK Verkehr der SPD Hückelhoven spricht sich zur Verbesserung des Nahverkehrsangebots in Hückelhoven für die Einführung von Taktverkehr, zumindest auf den drei Hauptlinien SB4, 401 und 495, die Einführung von Spätverkehr und Wochenendverkehr sowie die Verbesserung der Qualität von Fahrzeugen und Haltestellen aus.

Fast noch schlimmer stellt sich nach Auffassung der SPD-Verkehrsexperten die Situation für den Fahrradverkehr in der Stadt an der Rur dar.

Die Defizite lägen vor allem in miserablen Zuständen der Fahrbahnen für die Radler, es fehle aber auch weitgehend eine Vernetzung der Wege für die Zweiradnutzer - Strecken endeten an zahlreichen Stellen, ohne dass die Fahrer erkennen könnten, wo eine Fortführung eingerichtet ist. Die es auch vielfach gar nicht gibt.
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