Spatenstich fürs neue Amtsgericht lässt auf sich warten

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Erkelenz. Ein neues Amtsgericht in Erkelenz, das ist das Projekt gewesen, das 2008 angestoßen wurde und in diesem Jahr baulich umgesetzt werden sollte.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde im Amtsgericht der Sieger eines Realisierungswettbewerbes zum Neubau des Amtsgerichts in Erkelenz vorgestellt. Das Berliner Büro Weinmiller Architekten gewann den Wettbewerb. Nach seinen Plänen soll auf der Grünfläche vor dem jetzigen Amtsgericht ein neues Amtsgericht gebaut werden. Der Spatenstich sollte nach damaliger Planung im Frühjahr 2010 erfolgen.

Doch dazu wird es nicht kommen. „Im Moment ruht etwas der See”, meint Dr. Karl-Heinz Horbach, der Leiter des Amtsgerichts Erkelenz. Er kann sich allerdings nicht vorstellen, dass sich die Neubaupläne in Luft auflösen. „Die Investitionen für eine Instandsetzung des jetzigen Gebäudes sind derart intensiv, dass ein Neubau die wirtschaftlich sinnvollere Lösung ist.”

Veranschlagt waren vom Bauherrn, dem Landesbetrieb Bau in Aachen, rund zehn Millionen Euro. Der Landesbetrieb würde, so hieß es bei Vorstellung der Plane, die Fläche an das Justizministerium weitervermieten.

Und hier liegt, so vermutet der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen, der Hase im Pfeffer: Es geht ums lieben Geld. Es gehe derzeit hin und her zwischen dem Landesbetrieb und dem Justizministerium des Landes. Mit Informationen seien beide Behörden „sehr zurückhaltend.”

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