Sonnenschein eG: 274 Tonnen Kohlendioxid eingespart

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Erkelenz. In der vierten Generalversammlung der Erkelenzer Sonnenschein eG konnten die Vorstandsmitglieder über ein wiederum erfolgreiches Geschäftsjahr berichten.

Neben den sehr gut laufenden vier Photovoltaikanlagen auf der Luise-Hensel-Schule, der Franziskusschule, der Lagerhalle des Bauhofes an der Richard-Lucas-Straße sowie der Hauptschule am Zehnthofweg 2 konnten in 2011 drei weitere Anlagen erfolgreich in Betrieb genommen werden.

Dies war im Mai eine Anlage auf der Erka-Halle sowie zwei weitere Anlagen im Dezember auf der neuen Schwimmhalle an der Krefelder Straße und auf dem Kindergarten Bauxho. Somit verfügt die Erkelenzer Sonnenschein eG nun bereits über sieben Anlagen.

Wie Vorstandsmitglied Torsten Stoll in seinen Ausführungen darlegte, lagen auch in 2011 die erzielten Stromerlöse wieder deutlich über den prognostizierten Werten. Stoll machte in seinen weiteren Ausführungen deutlich, dass das aktuelle Umfeld schwierig für neue Investitionsentscheidungen ist, da es aus der Politik keine endgültigen und kalkulierbaren Entscheidungen gibt, die eine Planungssicherheit geben.

Daher müssen die Entwicklungen zunächst beobachtet und abgewartet werden, bevor Aussagen zu neuen Projekten angegangen beziehungsweise entschieden werden können. Der Vorstand wird allerdings den Markt wie bisher sehr eng begleiten und sich ergebende Chancen weiterhin nutzen, sofern diese in die definierte Strategie passen.

Vorstandsmitglied Franz-Josef Peters ging in seinem Bericht vor den Mitgliedern zunächst auf die Gesellschaftsform der Genossenschaft ein und hob besonders hervor, dass das Jahr 2012 von den Vereinten Nationen als Internationales Jahr der Genossenschaften ausgerufen wurde. Dies auch vor dem Hintergrund der direkten Mitgliederbeteiligung und der Solidarität in der Gemeinschaft.

Erfreut nahmen die anwesenden Mitglieder die Aussagen zur Ertragslage auf. Denn trotz nur zeitanteiliger Vergütung für die erst im laufenden Jahr in Betrieb genommenen neuen Anlagen konnte, wie im Vorjahr, eine Dividende in Höhe von fünf Prozent beschlossen werden, die wiederum weit über den prognostizierten Vorschaurechnungen liegt.

Auch die Vertreter der Stadt freuten sich über die Ankündigung, dass wiederum für das abgelaufene Jahr Gewerbesteuer zu zahlen ist. Bisher konnten durch die installierten Anlagen bereits rund 364.000 Kilowattstunden grüner Strom produziert und 274 Tonnen CO2-Ausstoss vermieden werden.
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