Sommerfest der Leselernhelfer in der Zehntscheune Millen

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Trefflich amüsierten sich die Mentorinnen und Mentoren beim Sommerfest in der Zehntscheune von Millen.

Kreis Heinsberg. Sachkundige Führungen durch das historische Millen, nette Gespräche, handgemachte Musik und Leckeres vom Grill: Mit dieser Kombination hat sich der Verein „Mentor – die Leselernhelfer Kreis Heinsberg“ in diesem Jahr bei seinen 130 Mentoren und Mentorinnen für ihr Engagement bedankt. Das Sommerfest in der Zehntscheune stand unter dem Motto „Grillen in Millen“.

Dies auch – wie Hastenraths Will süffisant in Richtung Niederlande anmerkte – „weil et hier während die EM so schön ruhig is…“ Mentor-Schirmherr Christian Macharski ließ es sich in seiner Paraderolle als „scharismatischer Landwirt“ nicht nehmen, die Mentoren und ihre Partner mit seinen alltagsphilosophischen Ansichten zu unterhalten und für ihre ehrenamtliche Leselern-Arbeit mit Jungen und Mädchen an zahlreichen Schulen im Kreisgebiet zu loben.

Das hatte zuvor auch Selfkant-Bürgermeister Herbert Corsten getan, der die Gäste in der Zehnthofscheune begrüßte und die Werbetrommel für den Tourismus im Selfkant rührte: So warb er für den Besuch des neu gestalteten Westzipfels und für den Zipfelpass. Dass sich im Selfkant noch vieles ent­decken lässt, hatte so manche Mentoren zuvor bei den Führungen durch die Pfarrkirche St. Nikolaus, die Propstei und den historischen Ort Millen erstaunt. „Mit Mentor lernt man Orte im Kreis kennen, auf deren Besuch man selbst nie kommen würde“, merkte denn auch eine Mentorin an.

Gutes vom Grill hatte wieder Metzgermeister Karl-Heinz Esser aus Lövenich spendiert, der die Mentoren mit seiner Crew persönlich bediente. Der Genuss fürs Ohr kam dabei nicht zu kurz. Dafür sorgte das Gitarren-Duo MaNo aus Wegberg/Krefeld, das sein Publikum bestens mit rockigen Balladen und bekannten Pop-Songs unterhielt und dabei viel Applaus einheimste.

Und so konnte sich der Vorstand um den Mentor-Vorsitzenden Heinrich Spiegel über ein rundum gelungenes Sommerfest freuen, das bei der Mentor-Familie auf großen Zuspruch stieß. Für den November kündigte Spiegel eine weitere interessante Veranstaltung nicht nur für die Mentoren an: Ein Comic-Experte aus Frankfurt wird Wissenswertes über die Geschichte des Comics in Deutschland von „Max und Moritz“ über „Sigurd“ bis hin zu „Fritz the Cat“ erzählen.

Der Verein Mentor unterstützt Kinder und Jugendliche an ihren jeweiligen Schulen in einer individuellen 1:1-Förderung beim Lesenlernen. Alle Ehrenamtler werden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zurzeit werden wieder neue Mentorinnen und Mentoren besonders für Wassenberg, Heinsberg und Wegberg gesucht. Interessenten ­erhalten weitere Informationen unter Telefon 02431/804290 oder per ­E-Mail an marie-theres.jakobs-­bolten@kskhs.de.

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