Heinsberg - Solarinitiative Heinsberg übertrifft selbst gestecktes Ziel

Solarinitiative Heinsberg übertrifft selbst gestecktes Ziel

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Heinsberg. „100 Dächer für Ökostrom” - mit diesem Ziel trat die Solarinitiative Heinsberg vor einem halben Jahr an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn nicht 100, sondern 300 Photovoltaikanlagen gingen 2011 in Heinsberg ans Netz. Das entspricht einer Leistung von 5,23 MWp und einer Einsparung von rund 5000 Tonnen CO2 gegenüber konventioneller Energieerzeugung.

„Wir freuen uns, dass so viele Bürgerinnen und Bürger in die umweltfreundliche Energie aus der Sonne investieren und Heinsberg damit auf dem Weg zur Energiewende unterstützen,” sagt Bürgermeister Wolfgang Dieder, Schirmherr der Solarinitiative. Heinsberg liegt damit laut Bundesnetzagentur im NRW-Städte-Vergleich mit je einer PV-Anlage pro 63 Einwohner auf Platz vier hinter Borken, Bottrop und Ahaus.

„Nachdem die Bilanz unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, stocken wir auf und peilen 500 Dächer für Ökostrom in Heinsberg an, auch wenn wir wissen, dass dies eine große Herausforderung ist,” so die Initiative, der neben führenden regionalen Handwerksbetrieben die Heinsberger Volksbank, die Firma SSW und die Alliander Netz Heinsberg angehören.

Die Heinsberger Solarinitiative sei mit dem Anspruch angetreten, Premiumqualität made in Germany anzubieten. „Und daran wollen wir festhalten, auch wenn der Markt für deutsche PV-Produkte eng wird,” sagt Alexander Wirtz, Geschäftsführer SSW. Eine Herausforderung seien auch die ständigen Anpassungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG, die Lieferengpässe bei den erforderlichen Zählern und die Entwicklung in der Hard- und Software. Dennoch würden alle Anschlüsse nach maximal drei Tagen ans Netz genommen, hieß es.

Beträge in Millionenhöhe

„Jeder, der schon einmal mit EEG-Anlagen zu tun hatte, weiß, dass dies ein außerordentlich kurzer Zeitraum ist,” so Hans-Gerd Bräkling. Der Leiter des Alliander-Netzbetriebs verweist auf Beträge in Millionenhöhe, die Alliander zur Optimierung der Einspeisung und Vergütung allein in 2011 investiert habe.

„Auch wenn die Politik eine Anpassung der Einspeisevergütung diskutiert, bleibt die Installation einer Photovoltaik-Anlage auch in Zukunft zweifelsohne lukrativ,” versichert Dirk Cormann, Vorstand der Heinsberger Volksbank AG. Mit Blick auf die stetig steigenden Strompreise rechne sich gerade der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms, so der Finanzexperte.

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