Skulpturenausstellung auf der Millicher Halde

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Hückelhoven. „Kunst auf hohem Niveau”, so könnte man doppeldeutig eine Ausstellung überschreiben, die am Sonntag, 23. August, von 10 bis 18 Uhr auf der Millicher Halde stattfindet.

Zwanzig Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke, die vom drei Meter großen „Mann in Gold” bis zur Kleinplastik reichen.

Der eine oder andere Künstler setzt sich auch ganz speziell mit dem Ausstellungsort auseinander, nämlich der Abraumhalde als Hinterlassenschaft der nicht mehr existierenden Zeche Sophia-Jacoba und den Bergleuten, die dort gearbeitet haben - und auch ums Leben gekommen sind.

Vor einigen Wochen haben sich die Künstler/innen bei einer Begehung von der einzigartigen Ausstellungsfläche überzeugen können, welche die im Volksmund „Schlafende Schöne” genannte ehemalige Halde bietet. Daher auch der vielfach zu deutende Titel „Ab-Raum-Art”.

Und die Gongs von Professor Maul, die schon einmal vor neun Jahren bei der „Kunst am/im Fluss” zu hören waren, werden sicher auf der Höhe über dem Rurtal ihren besonderen Reiz entfalten.

Auch die Big Band, die am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr auftritt, hat es in sich: Sie hat schon des Öfteren die Zuhörer im Eurogress in Aachen begeistert. Auf der Homepage des Kunstvereins Canthe, der die Ausstellung veranstaltet und von dem sich auch einige Mitglieder beteiligen, sind die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler ebenfalls mit ihren Homepages vertreten, so dass man sich dort über deren Kunst informieren kann.

Die Skulpturenausstellung ist (für sportlich Begabte und Interessierte) zu erreichen entweder über die 350 Stufen der „Himmelstreppe” oder einen Weg, der vom Ortsausgang Millich zur Höhe führt; oder mit einem Shuttlebus, der am Fuß der Treppe stationiert ist. Im nahe gelegenen Einkaufszentrum und im Industriegebiet sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Die Schirmherrschaft von Bürgermeister Jansen hat wohl auch dazu geführt, dass die Stadt auf vielerlei Weise bei der Vorbereitung der Ausstellung behilflich war - und ohne die Unterstützung der Sponsoren wäre sie nicht möglich.
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