„Sicherheit im Netz” für starke Kids

Von: g.s.
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„Sicherheit im Netz”: Friedr
„Sicherheit im Netz”: Friedrich-Wilhelm Mathieu vom Kommissariat Vorbeugung fand bei seinem Frage- und Antwort-Spiel einiges über die Gewohnheiten der Schülerinnen und Schüler heraus. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Das vor vier Jahren ins Leben gerufene Starke-Kids-Netzwerk der AOK Rheinland/Hamburg baut bei seinem aktuellen Projekt „Sicherheit im Netz” auch auf die Unterstützung der Arbeitsgruppe Jugendschutz im Kreis Heinsberg mit den Jugendämtern und der Kreispolizeibehörde.

Im Blickpunkt stehen bei dieser an Schüler und Eltern gerichteten Aufklärungskampagne die Gefahren des Internets. Schülerinnen und Schüler aus den neunten Klassen werden zu „Peers” ausgebildet, die dann wiederum ihr Wissen an Sechstklässler weitergeben sollen.

Im Rahmen der Aktivitäten wurden nun Schülerinnen und Schüler von der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz und vom Kreisgymnasium Heinsberg sowie auch Teamer der Hauptschule Hückelhoven mit dem Thema konfrontiert und für ihren weiteren „Lehrauftrag” geschult. Peter von der Forst, der stellvertretende Regionaldirektor der AOK, begrüßte 39 Schülerinnen und Schüler im Hörsaal des Softwareunternehmens CSB-System AG in Geilenkirchen.

Von Brigitte Hocks (Kreisjugendamt), Markus Wilmer (Jugendamt der Stadt Erkelenz), Peter Wiese (Jugendamt der Stadt Hückelhoven) und Friedrich-Wilhelm Mathieu vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Heinsberg wurden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Die jungen Leute werden geschult, um später jüngeren Schülern ihr Wissen zu vermitteln beziehungsweise sie für den richtigen Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren”, erklärte Peter Wiese. Ganz wichtig sei, dass die Schule das Projekt mittrage und die Lehrer dahinterstünden.

Frage- und Antwort-Spiel

Ein Frage- und Antwortspiel diente als Einführung in die Materie. Dabei fand Friedrich-Wilhelm Mathieu so einiges über die Gewohnheiten der Jugendlichen heraus. „Wer spielt PC-Spiele ab 18 Jahre ?”, „Wer bezahlt die Handy-Rechnung?” oder „Wer hat schon mal im Internet jemand kennengelernt?” Dies waren drei relevante Fragen. Das Internet berge vielfältige Chancen, aber auch Risiken und Gefahren, so wurde betont. Darüber sollten sich die 14- bis 17-jährigen Schülerinnen und Schüler eigentlich im Klaren sein. „Heute kann man sich mit dem Gefällt-mir-Button sogar Freunde kaufen”, so Peter Wiese.

In drei unterschiedlichen Workshops in den Räumen von CSB-Systems wurden die Themen behandelt, wobei sich der „Profilcheck” als Schwerpunkt darstellte. Dabei wurde deutlich, dass das persönliche Handy jede Menge über seinen Besitzer aussagt. Besonders in Facebook werde viel über den Nutzer preisgegeben - und da solle jeder überlegen, welche Daten er dort einstelle.

Wissen wird weitergegeben

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Neuntklässler weiter fit gemacht für ihren Auftrag. Etwa ab Februar sollen dann die geschulten Jugendlichen dann ihr Wissen an jüngere Schüler weitergeben und somit auch diese auf die Gefahren im Umgang mit Internet und Handy aufmerksam machen.

Beim Starke-Kids-Förderpreis der AOK sind lukrative Preise zu gewinnen

Die AOK Rheinland/Hamburg hat wieder den Starke-Kids-Förderpreis ausgeschrieben. Rudi Völler, der frühere Teamchef der Fußball-Nationalmannschaft und heutige Sportdirektor von Bayer Leverkusen, unterstützt die Initiative.

AOK-Regionaldirektor Herbert Löscher:„Wir schreiben diesen Förderpreis seit 2008 im Kreis Heinsberg aus und fördern damit Projekte aus den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Suchtmittelvermeidung oder einen Mix aus diesen Bereichen.” Förderpreise in Höhe von bis zu 3000 Euro sind zu gewinnen.

Bewerben können sich Einzelpersonen und Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen, Freizeiteinrichtungen, Elterninitiativen, Vereine und Institutionen sowie Ärzte und Krankenhäuser. Voraussetzung ist, dass sie Projekte in der Kinder- und Jugendgesundheit realisieren. Anmeldeschluss ist am 28. Februar 2013.

Nähere Informationen erhalten Interessierte in den AOK-Geschäftsstellen in Erkelenz, Geilenkirchen und Heinsberg. Fragen zum Förderpreis beantwortet auch Vera Mobers: 02452/181333.

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