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Senioreninitiativen: Das Thema Wohnen in den Blickpunkt gerückt

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Kreis Heinsberg. Die 2003 gegründete Arbeitsgemeinschaft der Senioreninitiativen im Kreis Heinsberg blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Vorsitzender Heinz-Peter Benetreu, der 2014 die Nachfolge von Franz-Josef Lennertz übernahm, stellte die besonders rege Mitarbeit im Beirat für Generationenfragen im Kreis Heinsberg heraus.

Dort habe sich die Arbeitsgemeinschaft mit sechs von insgesamt zwölf stimmberechtigten Beiratsmitgliedern besonders engagiert. Schließlich gehöre die Arbeitgemeinschaft zu den Initiatoren des 2009 vom Kreistag beschlossenen und eingesetzten Beirats, in dem auch Vertretungen der Familien, Frauen, Jugendarbeit, der Inklusion und der Migration aktiv mitarbeiten würden.

Mehrmals habe sich der Beirat mit dem Thema „Wohnen – Wie wohne ich? Wie will ich wohnen?“ befasst, so Benetreu. Als ein wesentliches Ergebnis sei festgestellt worden, dass bestimmte Personengruppen erhebliche Probleme hätten, eine menschenwürdige, bedarfsgerechte und bezahlbare Wohnung zu bekommen.

Außerdem müssten mehr Anstrengungen unternommen werden, damit Ortskerne, vorhandene Dorfstrukturen und das Dorfleben erhalten blieben. Einkaufsmöglichkeiten und die ärztliche wie die medizinische und kulturelle Versorgung vor Ort sollten ortsnah möglich sein.

Bei der letzten Beiratssitzung im Jahr 2016 habe ein Antrag der Arbeitsgemeinschaft der Senioreninitiativen im Kreis Heinsberg auf der Tagesordnung gestanden. Der Antrag zum Thema „Wohnungsmarkt (Neubau und Sanierung) für Senioren und sozial Schwache auf kommunaler Ebene beeinflussen“ sei mit einer „kleinen“ Änderung einstimmig beschlossen worden.

Der Beirat für Generationenfragen schlage somit konkret vor, dass der Kreis Heinsberg und die Gemeinden und Städte im Kreis den Wohnungsmarkt (Neubau und Sanierung) für Senioren und sozial Schwache positiv beeinflussen sollten.

Das Beratungsgremium halte es für erforderlich, möglichst bald umfassend und gründlich Fragen zu beantworten wie: Wie sieht die Wohnungsversorgung im Kreis Heinsberg aus? Was muss, was sollte, wann und wo für welche Personengruppe verändert werden? Ziel müsse es sein, bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum für alle Wohnungssuchenden zu erhalten beziehungsweise zu schaffen. Dorfstrukturen und Dorfleben sollten durch geeignete Maßnahmen erhalten bleiben, zitierte Benetreu die Forderung des Beirates.

Bedarfsgerechte, von den Betroffenen mitbestimmte Wohnungsbaumaßnahmen müssten ausgebaut und mehr öffentlich gefördert werden. Dabei sollte der Grundsatz gelten: „Qualität geht vor Quantität.“ Ob dies im Kreis Heinsberg in gemeinnütziger öffentlich rechtlicher Form organisiert werden sollte, müsste geprüft und mit den zu beteiligenden Gemeinden und Städte erörtert werden, erklärte Benetreu zur Sichtweise des Beirates für Generationenfragen.

Heinz-Peter Benetreu machte als Vorsitzender der Arbeitgemeinschaft der Senioreninitiativen sowohl bei der Beratung im Beirat als auch beim Jahresrückblick deutlich, dass es ein wichtiges Ziel des Beirates sei, als das im vorparlamentarischen Raum tätige Gremium für eine breite gesellschaftliche Akzeptanz zu werben. Das gemeinsame Eintreten für eine generationengerechte Politik solle helfen, Blockaden abzubauen, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen und die Umsetzung der gemachten Vorschläge zu beschleunigen.

Der vom Beirat für Generationenfragen beschlossene Antrag und die darin vorgeschlagene Vorgehensweise seien inzwischen von der CDU-Kreistagsfraktion begrüßt worden, freute sich Benetreu.

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