„Seniorenfreundliche Gemeinden“ ist ein euregionales Projekt

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Kreis Heinsberg. „Gemeinsam entwickeln wir grenzüberschreitend seniorenfreundliche Gemeinden, damit alle Seniorinnen und Senioren der Euregio Maas-Rhein mit Freude am alltäglichen Leben weiterhin teilnehmen können!“ Das ist die Kernbotschaft des Projektes „Seniorenfreundliche Gemeinden“.

In diesem Projekt arbeiten neun euregionale Partner zusammen mit 31 Kommunen aus der Euregio Maas-Rhein. Das Ziel dieses Projektes ist die Schaffung von seniorenfreundlichen Gemeinden: Kommunen, die sich durch ihre Versorgungs-, Versorger- und Inklusionsfreundlichkeit auszeichnen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der psychischen Gesundheit, insbesondere im Hinblick auf demenzielle Veränderungen und Altersdepression.

Das Projekt ist Teil der Programmlinie „Mental Health“ der Stiftung euPrevent / EMR. Die Stiftung euPrevent / EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen professionell Tätigen und Organisationen, die sich für den Erhalt, die Förderung und die Wiederherstellung der Volksgesundheit in der Euregio Maas-Rhein einsetzen.

Die Universität Maastricht hat die Führung bei diesem Projekt. Zu den weiteren Partnerorganisationen gehören: Huis voor de Zorg (NL), Mutualité chrétienne Verviers-Eupen (B), Centre Hospitalier Universitaire de Liège (B), Kreis Heinsberg mit Gesundheitsamt und Stabsstelle für demografischen Wandel und Sozialplanung (D), Limburgs Gezondheidsoverleg (B), Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben (B), GGD Zuid Limburg (NL), Stiftung euPrevent/EMR (NL).

Der Kreis Heinsberg koordiniert mit Gesundheitsamt und Stabsstelle die auf deutscher Seite teilnehmenden zehn Kommunen (vier aus dem Heinsberger Kreisgebiet: Hückelhoven, Erkelenz, Wassenberg und Wegberg). Dabei finden die auf Kreisebene bereits gesammelten Erfahrungen zur Gestaltung von seniorenfreundlichen Gemeinden Berücksichtigung. Zurzeit laufen in Zusammenarbeit mit der Universität Maastricht Interviews zur Bewertung bereits etablierter Strukturen in den teilnehmenden Städten.

Im November sollen die Ergebnisse aus allen 31 Kommunen vorgestellt werden, sodass jede Kommune auch von den Erfahrungen der anderen Gemeinden profitieren kann. Das Projekt, das im September 2016 begonnen hat und eine Laufzeit von drei Jahren hat, wird im Rahmen des Interreg-V-A-Förderprogramms der Euregio Maas-Rhein umgesetzt und mit 983.167,50 Euro von der Europäischen Union und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung unterstützt.

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