Seniorenbeauftragter: „Senioren haben ein Recht auf Hilfestellung“

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Sie bilden das Team der trägerunabhängigen Pflegeberatungsstelle beim Kreis Heinsberg: Jürgen Köllmann und Gerda Hermes.

Kreis Heinsberg. Jürgen Köllmann von der Stabsstelle Demografischer Wandel und Sozialplanung ist auch Seniorenbeauftragter des Kreises Heinsberg. Von Landrat Stephan Pusch dazu bestellt, folgte er damit Klaus Kratz, der in den Ruhestand getreten war.

Noch befindet sich der 50-jährige Verwaltungsfachwirt Jürgen Köllmann in der Phase der Einarbeitung und Kennenlernens der verschiedenen Initiativen und Akteure. Er will Ansprechpartner und Moderator für alle Belange der Senioren sein.

Zum Einstieg suchte er bereits den Kontakt zu den Senioreninitiativen auf lokaler Ebene. Einblick in die Vielfalt der Fragen, die Senioren betreffen, erhält Köllmann auch durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Beirates für Senioren und Generationenfragen. Ansprechpartner zu sein, bedeutet aber auch, dass er sowohl für jeden einzelnen Bürger wie auch für Gruppierungen und Initiativen mit Seniorenrelevanz da ist.

Die gesellschaftliche Teilhabe, die Angebote für Senioren und die Berücksichtigung der Anliegen der Senioren im gesamtgesellschaftlichen Leben will er fördern. „Die enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat des Kreises erleichtert mir natürlich den Einstieg“, erklärte Jürgen Köllmann, der seit über 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig ist; seit 1995 arbeitet er im Amt für Soziales, seit 2008 ist er Mitarbeiter der trägerunabhängigen Pflegeberatungsstelle.

Das Team dieser trägerunabhängigen Pflegeberatungsstelle beim Kreis Heinsberg ist nach dem Ausscheiden von Klaus Kratz nun wieder komplett. Neben Jürgen Köllmann, der seit 2008 in der Beratungsstelle tätig ist, wurde mit Gerda Hermes eine zweite Kraft eingestellt. Die 52-Jährige ist gelernte Krankenschwester und ­Diplom-Sozialwirtin, verfügt also über eine breite praktische und theoretische fachliche Grundlage.

„Damit sind wir in der Lage, die Nachfrage nach einer kompetenten und vor allem unabhängigen Pflegeberatung zu decken“, so Liesel Machat, zuständige Dezernentin beim Kreis Heinsberg.

Die Trägerunabhängige Beratungs- und Vermittlungsstelle ist gedacht für Pflegebedürftige, Menschen, die von Pflegebedürftigkeit bedroht sind, Senioren und Angehörige, die Beratung in Pflegefrage suchen. Jürgen Köllmann: „Träger­unabhängig bedeutet, dass wir unabhängig von allen Anbietern im Pflegebereich beraten können.“

Die Stelle bietet individuelle Beratung in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und Hausbesuchen. Sie vermittelt Sozialdienste wie Sozialstationen, Pflegedienste, Hausnotruf, Heimplätze, Kurzzeitpflege oder Betreutes Wohnen. Darüber hinaus hilft die Beratungsstelle bei Anträgen oder Themen wie Pflegegeld, Sozialhilfe, Betreuungen und Schwerbehindertenausweis. Auch eine Wohnraum- und eine Seniorenberatung werden angeboten.

Die Ziele werden von Jürgen Köllmann und Gerda Hermes so zusammengefasst: „Pflegebedürftige, Behinderte und Senioren sollen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben, dabei sollen pflegende Angehörige unterstützt und entlastet werden.“ Und einig sind sich beide beim Hauptanliegen: „Senioren haben in ihrem Alltag ein Recht auf Hilfestellung.“

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