Selfkantteller für das Image der Region

Von: agsb
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Irmhild Oschmann präsentiert
Irmhild Oschmann präsentiert einen Selfkantteller. Josef Mobers (Restaurant Aretz), Johannes Wüllenberg (Haus Hamacher) und Hans Lutgen
(Landgasthof) -v.l.- bieten den Selfkantteller in ihren Häusern zum einheitlichen Preis an. Foto: -agsb-

Selfkant-Tüddern. „Himmlisch, deftig, ländlich, traditionell” - der Zweckverband „Der Selfkant” präsentierte Montagmittag im Rathaus Tüddern den Selfkantteller. Als Irmhild Oschmann sich am Wettbewerb „Der Selfkant sucht die Superidee” beteiligte und einen Selfkantteller für die Gastronomiebetriebe vorschlug, fand diese Idee viel Zustimmung.

Allerdings sahen die Chancen für die Realisierung mager aus. „Qualität aus der Region und Heimat, saisonal und frisch, ein einheitlicher Preis und in jedem teilnehmenden Restaurant ein anderes Gericht” - so sah die Vision von Irmhild Oschmann aus Mindergangelt aus. Zwar gehörte ihr Vorschlag nicht zu den Preisträgern bei der „Superidee”, dort hatte etwa das Bobby-Car-Rennen die Nase vorn - doch schon im Vorfeld hatten die Macher des Wettbewerbs angekündigt, dass auch weitere gute Einfälle nicht vergessen würden.

Die Präsentation des Selfkanttellers stellte das nun unter Beweis. Josef Mobers vom Restaurant Aretz in Saeffelen hatte die Idee aufgegriffen. Haus Aretz sowie Haus Hamacher in Gangelt und Landgasthof Lutgen in Waldfeucht-Haaren begeisterten sich für den regionale Bezug der Idee. Josef Mobers, Johannes Wüllenweber und Hans Lutgen sehen sich dabei nicht als Konkurrenten. Vielmehr gehe es um das positive Image in der Region, das letztlich allen Gastronomen zugute käme.

Los geht es am 1. Dezember in allen drei Häusern mit Wildgerichten auf dem Selfkantteller. Jedes Haus bietet dabei seine eigene köstliche Kreation. Der Preis für den Selfkantteller ist in allen drei Lokalen gleich. Schlachtfest heißt das Thema im Januar und Februar, von März bis April ist Fischzeit, rund ums weiße Gold (Spargel) gehts im Mai und Juni, aus dem bunten Selfkantgarten heißt es im Juli und August, Brauhausgerichte gibt es im September und Oktober. Katja Welter, Geschäftsführerin des Zweckverbandes, freute sich über das gelungene Konzept.

„Bei Reisen interessiert mich immer die regionale Küche, diese ist Teil der Kultur einer Region. So kam ich auf die Idee des Selfkanttellers.

Ich fühle mich geehrt, dass meine Idee umgesetzt worden ist”. sagte Irmhild Oschmann.
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