Selfkantlauf: Über 1000 Läufer holen alles aus sich heraus

Von: Markus Bienwald
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Im Start- und Zielbereich wurde es schon mal richtig eng. Foto: Markus Bienwald
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Mit Kamera, Hut und Spendenschuh war auch Lauflegende „Pitter“ Borsdorff vor Ort. Foto: Markus Bienwald
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Sie gaben die Startschüsse ab: Waldfeuchts Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (links) und sein Gangelter Amtskollege Bernhard Tholen. Foto: Markus Bienwald
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Die jüngsten Sportler durften sich mit Nicole Fabricius für ihre Runde um den Kahnweiher aufwärmen. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Die Sonnenstrahlen lockten am Sonntag nicht nur viele Freizeitsportler vor die Tür. Auch beim inzwischen vierten Selfkantlauf zeigten die Laufbegeisterten aller Altersklassen, dass sie rund um den Gangelter Kahnweiher aktiv sein wollten.

Neben der dazugehörigen kleinen Budenstadt im Start- und Zielbereich zwischen Infocenter und Freibad, gab es noch eine eigens organisierte Bühne. Und hier ging schon vor dem ersten offiziellen Startschuss so richtig die Post ab. Organisiert von der Gemeinde Gangelt und mit dem erfahrenen Läufer und Laufexperten Achim Tholen bestens besetzt, setzte die Neuauflage wieder einmal Maßstäbe in Sachen Spaß am Sport.

Bei der Teilnehmerzahl konnte Achim Tholen schon im Vorfeld lächeln. „Über 1000 Voranmelder haben wir bis zum Meldeschluss gezählt“, sagte er in einer ganz kurzen Pause.

Atempausen dieser Art hatten er und sein Team an diesem sonnigen Lauftag aber nur wenige. Denn schließlich gab es an allen Ecken und Enden etwas zu regeln: Von der wie immer recht angespannten Parksituation rund um den Kahnweiher über zum Glück nur wenige Verletzungen bis hin zu den Absperrungen für die verschiedenen Strecken hatten die gut 50 Helfer viel zu tun. „Ich freue mich, dass wir in unserer Gemeinde so viele Ehrenamtler haben“, lobte auch Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen, „ohne sie wäre so ein Event definitiv nicht machbar“.

Machbar waren allerdings nach dem ersten Start ohne Pistole auch die Startschüsse zu den verschiedenen Strecken. Einen Kilometer rund um den malerisch gelegenen Kahnweiher galt es da für die Grundschüler und Bambinis zu absolvieren. Zweieinhalb Kilometer standen im „Jedermann“-Lauf an, doppelt so lange ging es im Team-Cup „Die Besten im Westen“, über zehn Kilometer erstreckte sich der NEW-Lauf vom gleichnamigen Sponsor, der gemeinsam mit der Kreissparkasse Heinsberg für Bewegung sorgte.

Einen Halbmarathon gab es auch im Programm: den „Selfkant-Grenzlandlauf“ über satte 21,1 Kilometer. Was schon immer den sportlichen Reiz ausmachte, waren die integrierten Wertungsläufe. So war auch dieses Mal wieder die Wertung zum „Rur-Eifel-Volkslauf“ integriert, der „Selfkant-Schullauf“ wurde ausgetragen und der Selfkantlauf ist gleichzeitig auch der erste Wettkampf der NEW-Laufserie, die übers Jahr hinweg die besten Aktiven sucht.

Die Kameras klicken

Natürlich klickten schon bei den jüngsten Startern des „Löwenherz-Laufes“ für Grundschulen der Region viele Kameras. Die Teilnehmer mit der niedrigsten Alterszahl durften sich übrigens mit einer tollen Aufwärmshow mit Nicole Fabricius auf ihre Aufgabe, den Ein-Kilometer-Lauf um den Weiher, vorbereiten.

Dabei kamen auch die zahllosen Zaungäste mächtig in Schwung. Die durften sich anschließend gerne bei einem Kaffee oder auch etwas Herzhaftem im Start- und Zielbereich stärken, wo ein Großteil der lokalen Läuferschaft anzutreffen war. Bei einem läuferischen Großereignis dieser Art in unserer Region darf natürlich ein Mann nicht fehlen: Peter Borsdorff, genannt „Pitter“. In diesem Jahr sammelte er nicht nur persönlich Spenden für sein aktuelles Projekt, die Unterstützung von zwei an Krebs erkrankten Kindern im Alter von acht und zwölf Jahren.

Borsdorff freute sich auch, dass beim „Löwenherzlauf“ die Kinder für ihre Altersgenossen starteten und den Spendenschuh von „Pitter“ mit vielen Euros füllten. „Bei Familien, in denen ein Kind schwer erkrankt, ist nicht nur die persönliche Betroffenheit sehr groß, sie brauchen auch finanzielle Unterstützung“, weiß der Spendenläufer. Und er freute sich, dass er, wie er gerne sagte, „laufend etwas für Kinder tun kann“. Dem konnten die Gäste natürlich nur zustimmen, und da hatte auch die Sonne mit ihren reichlich wärmenden Strahlen keine Einwände.

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