Selbst das Lehrerkollegium stammt aus sechs Nationen

Von: bast
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Europaparlamentarier Elmar Brok trug sich auch ins Goldene Buch der Stadt Erkelenz ein. Foto: Strickstrock

Erkelenz. Auf der Fahrt von einer Veranstaltung mit dem Bundeswirtschaftsminister in Bielefeld zu einer Sitzung seiner Fraktion im Europaparlament in Brüssel machte jetzt der 67-jährige, aus Verl im Kreis Gütersloh stammende, langjährige Parlamentarier Elmar Brok in Erkelenz Station und besuchte die Realschule Erkelenz als Europaschule zu Gesprächen mit der Schulleitung und Bürgermeister Peter Jansen.

Möglich gemacht hatte das der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung im Kreis Heinsberg und 1. stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der CDU im Kreistag, Erwin Dahlmanns aus Gangelt, der das „europäische Urgestein” wie er Elmar Brok nannte, aus verschiedenen Gremien kennt. Mit von der Partie war auch Landtagsabgeordneter Dr. Hachen.

Bilingualer Zweig

Nach der Eintragung in das Gästebuch der Stadt Erkelenz und der Europaschule stellte Schulleiter Wilhelm Schmitz die Schule mit dem nationenübergreifenden Gedanken in allen Lehrbereichen vor und betonte besonders den bilingualen Zweig, das erweiterte Sprachangebot, die Auslandspraktika und die Herkunft der Lehrerschaft aus sechs Nationen.

Konrektorin Pfeifer gab an Schautafeln und der Europaskulptur im Foyer der Schule Informationen.

Besonders beeindruckt

Der Europaabgeordnete zeigte sich vom Engagement besonders beeindruckt. In einem kurzen Statement betonte er die Wichtigkeit der Sprachkenntnisse, mit der Kinder später mehr Chancen im Beruf hätten.

Der Parlamentarier war mit dem Vorsitzenden der KVP, dem Bürgermeister und der Schulleitung einig, dass man sich in den kommenden Jahren in Europa auf das Wesentliche konzentrieren und nur das regeln solle, was auch sinnvoll sei. Man müsse die „große Linie” festlegen.
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