Heinsberg-Oberbruch - Seit einer Million Stunden in Betrieb

Seit einer Million Stunden in Betrieb

Von: anna
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Brennstoffzellen wie diese wer
Brennstoffzellen wie diese werden von Ceramic Fuel Cells (CFC) auch im Industriepark Oberbruch gefertigt. Foto: CFC

Heinsberg-Oberbruch. Die Produkte von Ceramic Fuel Cells (CFC) einem deutsch-australischen Entwickler und Hersteller von Mikrokraftwerken auf Brennstoffzellenbasis, haben mittlerweile insgesamt eine Million Betriebsstunden geleistet.

Seit 2006 ist CFC auf dem deutschen Markt mit einer eigenen Tochtergesellschaft, der Ceramic Fuel Cells GmbH, vertreten und betreibt seit 2009 im Industriepark in Oberbruch eine der weltweit ersten Serienfertigungen für Brennstoffzellenstapel.

Seit 2011 werden hier auch komplette, sogenannte BlueGen-Systeme gefertigt. Die kleinen Mikrokraftwerke auf Brennstoffzellen-Basis sind nicht größer als eine Spülmaschine. Sie nutzen Erdgas als Brennstoff und wandeln diesen in Strom und Wärme um. Der Strom kann direkt im Gebäude genutzt oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Wärme dient der Aufbereitung von Warmwasser.

Herzstück dieser Systeme ist das von CFC gefertigte, festoxidkeramische Brennstoffzellen-Modul namens „Gennex”. Es gehört nach Aussagen des Herstellers zu den effizientesten Energieumwandlungssystemen, die derzeit auf dem Markt sind. Im Mai dieses Jahres waren in Australien und Deutschland sowie in sieben weiteren Staaten 189 Anlagen von CFC in Betrieb. Zusammengenommen haben sie jetzt eine Million Betriebsstunden erreicht. Die Auftragsbücher des in Heinsberg produzierenden Unternehmens verzeichnen derzeit Bestellungen von 619 Gennex-Einheiten, davon sind 355 BlueGen-Anlagen.

Als großer Vorteil der in Oberbruch gefertigten BlueGen-Systeme gilt ihr hoher elektrischer Wirkungsgrad, der eine ganzjährig zuverlässige, emissionsarme und dezentrale Energieerzeugung ermöglicht.

„Eine Million Betriebsstunden sind ein wichtiger Meilenstein unserer Arbeit und unterstreichen den hohen Reifegrad der Technologie”, sagt Frank Obernitz, Geschäftsführer von CFC in Deutschland. „Dies gilt umso mehr, da der überwiegende Teil der Betriebserfahrungen bei unseren Kunden weltweit gesammelt werden konnte. Gleichzeitig arbeiten wir in unseren Entwicklungslaboren ständig daran, die Qualität der Brennstoffzellen weiter zu verbessern und ihre Lebensdauer zu erhöhen.” Kunden biete sich mit diesen Anlagen eine echte Alternative zur konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung.
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