Schwer überladen: Lkw mit 16 Tonnen zu viel auf der Waage

Von: red/pol
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lkw überladen
Zu viele Stämme auf der Ladefläche: Dieser Holztransporter wurde mit 16 Tonnen zu viel gestoppt. Foto: Polizei Heinsberg
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Zu lose verzurrt: Die lockeren Spanngurte hätten den Minibagger im Falle eines Unfalls kaum gehalten. Foto: Polizei Heinsberg

Kreis Heinsberg. Derart überladene Fahrzeuge zieht die Polizei nicht jeden Tag aus dem Verkehr: Stolze 16 Tonnen mehr als erlaubt brachte ein Holzlastwagen auf die Waage, der jetzt von Heinsberger Verkehrspolizisten gestoppt worden war. Es war nicht der einzige Fall von gefährlicher Fehlbeladung.

Das Gespann war in den vergangenen Tagen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle gewogen worden. Zugfahrzeug und Anhänger kamen auf rund 47 Tonnen. „Erlaubt waren für dieses Fahrzeug aber nur 32 Tonnen“, heißt es im Polizeibericht. Das war aber noch nicht alles: Die Stämme waren nur unzureichend gesichert. Auf die Verantwortlichen kommt nun ein Strafverfahren zu.

Bei den Kontrollen kamen noch weitere gefährliche Fälle falscher Beladung ans Licht. Gestoppt wurde etwa ein Kleinlaster, der einen Anhänger mit einem Minibagger zog. „Dabei stellten die Polizisten fest, dass der Bagger nur spärlich mit losen Gurten gesichert war und die Anhängelast statt der erlaubten 2 Tonnen 3,6 Tonnen betrug.“ 

Bei der Überprüfung eines landwirtschaftlichen Gespanns stellte sich heraus, dass der Anhänger hinter dem Traktor nicht an die Druckbremsleitung angeschlossen war und Teile der Bremsanlage gleich komplett fehlten.

Auf der Ladefläche eines Kleintransporters wiederum fanden die Beamten drei große Gasflaschen, die nur mit lose eingelegten Hölzern voneinander getrennt und nicht verzurrt waren. Bei einem Unfall oder einem heftigen Fahrmanöver wäre die explosive Ladung unkontrollierbar auf der Ladefläche umhergeflogen.

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