Schweinegrippe: Wenig neue Fälle im Kreis Heinsberg

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Schweinegrippe-Impfung
In der Nordeifel ist am Montag noch kein Mensch geimpft worden. Foto: dpa

Kreis Heinsberg. Die Zahl der bestätigten Fälle von Schweinegrippe, ist auch im Kreis Heinsberg in der ersten Woche nach den Sommerferien kaum angestiegen. Waren am vergangenen Montag insgesamt 87 Fälle seit Auftreten der Neuen Influenza (A/H1N1) dokumentiert, so waren es am Freitag 90.

Aktuell befanden sich am Freitag zwei Personen in häuslicher Isolierung. Bislang seien alle Fälle milde und ohne Komplikationen verlaufen, erklärte der Pressesprecher des Kreises Heinsberg, Ulrich Hollwitz. Nur in einem Fall habe es - auf eigenen Wunsch - eine stationäre Krankenhaus-Behandlung gegeben. Der Kreissprecher räumte allerdings ein, dass angesichts der Tatsache, dass weniger Tests vorgenommen würden, die Dunkelziffer angestiegen sein dürfte.

Interessierte fragen nach dem Arzneimittel Tamiflu, dem Zeitpunkt, wann der Impfstoff auf den Markt kommt und vor allem, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sich zu schützen: Die Apotheken im Kreis Heinsberg dienen als erste Anlaufstelle für Menschen, die Fragen zur Neuen Influenza haben, berichtete Hans Kühle, der Pressesprecher der Apotheker im Kreis Heinsberg. Es bestehe kein Grund zur Panik, auch wenn die Erkrankungszahlen im Kreis weiter anstiegen.

„Die Schweinegrippe verläuft bislang sehr mild. Das vermitteln wir fast täglich. Gerade bei einem so emotionalen Thema ist es wichtig, sachlich und praxisbezogen zu beraten und zu informieren. Außerdem erklären wir, an welchen Krankheitssymptomen man die Neue Influenza erkennt und benennen die Ansteckungsquellen”, so Kühle.

Vereinzelt werde auch nach einem Mundschutz gefragt und wie sinnvoll es sei, diesen zu nutzen. In erster Linie raten die Apotheker dazu, ganz einfache Hygieneregeln einzuhalten. Es sei zum Beispiel ratsam, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Diese und weitere einfache Regeln gegen das Ansteckungsrisiko finden sich auch in einem Informationsflyer des Landesgesundheitsministeriums, der in Apotheken ausliegt und zudem im Internet abgerufen werden kann.
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