Schüler nähern sich dem Weltall auf kreative Weise

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Straßenbesen reichten den Realschülern, um die Gäste der Abschlusspräsentation mit ihrer „Stomp”-Darbietung zu begeistern. Foto: Wolters

Heinsberg. Mit einer Abschlusspräsentation in der Aula ist die Projektwoche zu Ende gegangen, die die Realschule im Klevchen als Unesco-Projektschule mit ihren drei Partnerschulen aus dem sächsischen Zittau sowie aus Sittard in den Niederlanden und Genk in Belgien durchgeführt hat.

„Begegnungen in Europa - Das Weltall: Du lebst darin, entdecke es” waren die Aktivitäten überschrieben, an denen aus jeder Gastschule je acht sowie Schüler der Realschule teilnahmen. Sie waren mit ihren Familien auch Gastgeber für die Schüler aus den Partnerschulen.

Die Woche war die siebte ihrer Art. Sie wird jährlich abwechselnd in Heinsberg und Zittau durchgeführt. Verantwortlich für das Programm in Heinsberg waren die Unesco-Projektkoordinatoren Sandra Pisters und Uwe Zander. Tatkräftig unterstützt wurden sie in der Organisation vor allem vom stellvertretenden Schulleiter Heinz Walther und von Schulsekretärin Hedwig Caron.

Nachdem die Bigband der Realschule unter der Leitung von Rainer Zillgens mit einem „Born to be wild” den musikalischen Auftakt zur Abschlussveranstaltung geliefert hatte, begrüßte Schulleiter Reinhard Welters Eltern und Schüler, die zahlreich gekommen waren, in der Aula. „Wenn ein solches Echo kommt, ist das Ziel der Woche schon erreicht”, freute sich auch Koordinator Zander, der das Programm moderierte.

Zunächst stellten sich die vier beteiligten Schulen dann dem Publikum vor. Den Anfang machte die Realschule mit einem „Panikorchester”. Aus den drei Gastschulen erfuhren die Zuhörer so manch Interessantes, etwa dass sich die Schule in Genk im kanadischen Pavillon der Weltausstellung von 1958 befindet oder dass die Zittauer sogar eine Partnerschule in China haben.

Allein mit den Klängen roter Straßenbesen begeisterten erneut die Realschüler in ihrer „Stomp” genannten Darbietung. Koordinatorin Pisters ehrte die Schüler aus Genk für ihren Sieg in der Rallye durchs Gasometer Oberhausen, bevor die fünf Arbeitsgruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit darstellten.

Trotz offener Grenzen seien Projekte wie das an der Realschule wichtig, um Vorurteile abzubauen und Toleranz zu erzeugen, betonte der stellvertretende Schulleiter zum Schluss der Veranstaltung. Sein besonderer Dank ging an die Gasteltern, ohne die eine solche Woche gar nicht durchführbar sei. Einen krönenden Abschluss bescherte der fast zweistündigen Veranstaltung erneut die Bigband mit der Europahymne.
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