Schon jetzt eine Stätte der Ruhe und des Friedens

Von: dn
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Bei der Einweihung des neuen Friedhofes in Borschemich (neu) wurden vier Buchsbäume als Zeichen des Friedens gepflanzt, während die Fürbitten vorgetragen wurden. Foto: Dahmen

Erkelenz-Borschemich (neu). Grau verhangen und ab und zu Nieselregen, so zeigte sich der Himmel über dem Umsiedlungsstandort Borschemich (neu) bei der Einweihung des neuen Friedhofes an der Marienstiftstraße, derweil im Neubaugebiet Baukräne das Bild bestimmen und emsig gebaut und gewerkelt wird.

Noch gleichen die Baustraßen eher Feldwege. Dagegen zeigte sich nach abgeschlossener Pflanzaktion der neue Friedhof schon jetzt als eine Stätte der Ruhe und des Friedens. Gleich zwei Busse stellte RWE Power den Borschemicher zur Verfügung, um an der ökumenischen Einweihungsfeier am künftigen Wohnort teilnehmen zu können. Entsprechend groß war die Beteiligung der Bürger und Vereine.
Pastor Werner Rombach von der katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrer Günter Jentges von der evangelischen Kirchengemeinde stellten den Gottesacker unter Gottes Segen.

Bürgermeister Peter Jansen ergänzte: „Leben und Tod gehören zusammen, so auch in Borschemich. Deshalb wollen wir uns alle bemühen, hier wieder eine Heimat zu schaffen.” Die große Beteiligung der Bürger an der Einweihungsfeier wertete Jansen als gutes Zeichen einer großen Gemeinschaft.

Während der Fürbitten wurden vier Buchsbäume als sichtbares Zeichen einer neuen Heimat gepflanzt. Im Zentrum der Anlage befindet sich der Versammlungsplatz mit Standort für die zukünftige Aussegnungshalle und dem Hochkreuz. Die Einfriedung durch Großbaumstrukturen und einer Ziegelmauer zeichnen den Grundriss der Anlage ab.

Die Gesamtanlage befindet sich im Wasserschutzgebiet. Deshalb wurden die einzelnen Bestattungsflächen mit einer wasserundurchlässigen Folie mit Drainagesystem ausgestattet. Auf dem zentralen Versammlungsplatz ist eine vorhandene Freifläche für den Bau einer Aussegnungshalle reserviert.
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