Kreis Heinsberg - Schlafhorst setzt auf Innovation und Qualität

Schlafhorst setzt auf Innovation und Qualität

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Willkommen bei Schlafhorst: Standortleiter Jan Röttgering begrüßte die Gäste am Hauptsitz des traditionsreichen Textilmaschinenherstellers in Übach-Palenberg. Fotos (3): Markus Bienwald Foto: Markus Bienwald
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Hautnah: Marketingleiter René Bucken präsentierte Maschinen von Schlafhorst im Technikum, dem „Showroom“ des Unternehmens.
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Auskunftsfreudig: Produktionsleiter Ralf Pascher-Roik stand auch in Gesprächen Rede und Antwort.

Kreis Heinsberg. Der von Schlafhorst gewählte Slogan im Rahmen von „Spitze im Westen“, der Marketingkampagne der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, lautet: „Hautnah spürbar. Auf allen Kontinenten.“

Und Schlafhorst-Standortleiter Jan Röttgering zeigte sich, als er jetzt im Übach-Palenberger Hauptsitz des Unternehmens Abonnenten unserer Zeitung zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen willkommen hieß, davon überzeugt, dass auch jeder Gast bei dieser Veranstaltung Textilien trage, die mit Hilfe ­einer Schlafhorst-Maschine hergestellt worden seien.

Der Textilmaschinenhersteller gilt nicht nur als Wegbereiter für die Produktion von Stapelfasergarnen, sondern vor allem auch als Markt- und Innovationsführer, der seinen Kunden weltweit Lösungen für die komplette Spinnereilinie bis hin zur Qualitäts-Kreuzspule anbietet.

„Wir brauchen Innovation. Wir müssen Markttrends setzen“, ließ Röttgering keinen Zweifel aufkommen, dass nur mit einem hohen Grad an Innovationsfähigkeit, ­einer extrem hohen Produktivität und einer 100-prozentigen Qualität der Produkte Wettbewerbsfähigkeit möglich sei. Von den getakteten und miteinander vernetzten Prozessen in der Produktion der Spinnereimaschinen konnten sich die Gäste bei einem eindrucksvollen Rundgang durch die großen Schlafhorst-Hallen an diesem Tag selbst ein Bild machen.

Die „Gesundschrumpfung“ sei vorbei, sagte Röttgering beim Blick zurück auf frühere, zum Teil nur mit Personalabbau zu meisternden Krisen. In den vergangenen Jahren sei massiv investiert worden, die Belegschaft sei wieder angewachsen, der Umsatz sei nach oben geschraubt worden. „Froh und glücklich“ sei Schlafhorst über die 2013 erfolgte Übernahme durch die chinesische Jinsheng-Gruppe.

Und als „superschönes ­Signal“ wertete Röttgering die Tatsache, dass die Chinesen am Standort Deutschland investieren würden, beweise dies doch, dass diejenigen, die bei der Übernahme 2013 schwarzgesehen hätten für Schlafhorst, falsch gelegen hätten. So werde aktuell mit der neuen Logistikhalle die Fläche in Übach-Palenberg von 43.000 auf 50.000 Quadratmeter erweitert.

Den Weg von der Baumwolle als Rohware bis zum fertigen Garn skizzierte Jan Röttgering zunächst in seinem Vortrag theoretisch, ehe die Besucher dann im Technikum, dem imposanten „Showroom“ von Schlafhorst, eine vollautomatische ­Rotorspinnmaschine Autocoro, eine Spulmaschine Auto­coner und eine Zinser-Ringspinnmaschine in Aktion erleben durften – Maschinen mit hochmoderner Technik, mit atemberaubender Geschwindigkeit und mit raffinierten Details.

So wird beispielsweise das Garn einer Prüfung unterzogen, bei der fehlerhafte Stellen automatisch erkannt und herausgeschnitten werden. Dann werden die Garn-Enden so geschickt – mit Hilfe von Druckluft – wieder miteinander verbunden, dass praktisch keine sichtbaren Spuren zurückbleiben.

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