„Schallmauer“ durchbrochen: 200.000 Fahrzeuge im Kreis

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Liesel Machat (2. v. l.), und der Leiter des Straßenverkehrsamtes, Alfred Theißen (links) beglückwünschten Christiane von Wrede und ihren Sohn Alexander zur Anmeldung des 200.000 Fahrzeugs im Kreis Heinsberg.

Kreis Heinsberg. Eine „Schallmauer“ ist durchbrochen: „Sie melden gerade das 200.000. Fahrzeug im Kreis Heinsberg an“, sagte Alfred Theißen, Leiter des Straßenverkehrsamtes, zu Christiane von Wrede aus Geilenkirchen. Liesel Machat, Allgemeine Vertreterin des Landrates, übernahm die Aufgabe, der Fahrzeughalterin einen Blumenstrauß aufgrund des besonderen statistischen Anlasses zu überreichen.

„Das ist aber eine schöne Überraschung“, sagte die erstaunte Auto-Anmelderin und freute sich mit Sohn Alexander, dass der gebraucht gekaufte VW Golf nun zu solch außergewöhnlichen Ehren gekommen war.

„200.000 Fahrzeuge in einem Kreis mit 250.000 Einwohnern, das ist schon eine ganze Menge“, meinte Alfred Theißen. In dieser Zahl sind aber auch alle Fahrzeuge erfasst, die ein amtliches Kennzeichen mit HS, GK oder ERK tragen, also neben Pkw auch Lastwagen, Traktoren, Omnibusse, Pkw-Anhänger oder Oldtimer.

Theißen erklärte, die Bürger in ländlichen Flächenkreisen würden bei ihrer individuellen Mobilität nach wie vor mehr auf das Auto setzen als Städter. Während in Ballungszentren rückläufige Anmeldungszahlen verzeichnet würden, steige die Zahl der gemeldeten Fahrzeuge im Kreis Heinsberg jährlich um circa drei Prozent.

200.000 Fahrzeuge sind natürlich auch für das Straßenverkehrsamt eine Herausforderung. Allein in der Zulassungsstelle wurden im vergangenen Jahr 87.469 Vorgänge bearbeitet. Theißen: „In Spitzenzeiten liegen wir bei über 400 Besuchern pro Tag.“

Bewährt hat sich nach Angaben der Kreisverwaltung das Prinzip, Händler und Privatpersonen zu trennen. Durch das aktuell praktizierte Anmeldungsverfahren „aus einer Hand“, die zahlreichen Serviceplätze und das Aufrufsystem hätten sich die Wartezeiten in der Zulassungsstelle deutlich verringert. „Zehn bis maximal 15 Minuten waren in den letzten Jahren die Regel, nach einigen Gesetzesänderungen, die zusätzliche Bearbeitungsschritte bedingen, sind sie zuletzt auf etwa 20 Minuten angestiegen“, erklärte Theißen, der noch hinzufügte: „An normalen Tagen.“

Es gebe auch Tage, wo die Kundenzahlen deutlich nach oben gehen würden. Dann erhöhe sich die Wartezeit erfahrungsgemäß auch mal deutlich. Daher riet Amtsleiter Theißen Privatkunden, das „Terminmanagement“ auf der Internetseite des Kreises zu nutzen.

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