Selfkant-Hillensberg - Schalbruch musste 18 Jahre lang warten

Schalbruch musste 18 Jahre lang warten

Von: agsb
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Grenzenloser Jubel: Nach 18 Jahren sicherte sich das Trommler- und Pfeiferkorps Schalbruch wieder die Selfkantplakette und errang damit zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte diesen Erfolg. Foto: agsb

Selfkant-Hillensberg. Am Abend brachen im Festzelt von Hillensberg alle Dämme: Bürgermeister Herbert Corsten hielt einen verschlossenen Umschlag in die Höhe und öffnete diesen, um den Gewinner beim Wettstreit um die begehrte Selfkantplakette der Spielleute zu verkünden.

Corsten machte es kurz spannend: „Es wird eine Überraschung!“ Die Spannung wuchs, dann ließ der Bürgermeister die Katze aus dem Sack. „Der Gewinner ist Schalbruch!“ Beim Trommler- und Pfeiferkorps Schalbruch brachen alle Dämme. Freudentränen flossen. Die Spielleute tanzten und sprangen durch das Festzelt.

Der Erfolg beim Ausspielen der Selfkantplakette ist für die Spielleute aus dem Selfkant das „Größte“ – und Schalbruch musste auf diesen Moment 18 Jahre lang warten. Denn 1997 hatte sich Schalbruch letztmals in die Siegerliste eingetragen und dabei damals den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt. 1996 war es das erste Mal, dass Schalbruch ganz oben auf dem Treppchen gestanden und die Plakette errungen hatte.

Schalbruch schrieb bereits 1977 Geschichte: Damals wurde erstmals in dem Ort im Rahmen eines Freundschaftstreffens der Spielmannsleute die Selfkantplakette ausgespielt – und dies sollte fortan alljährlich die Spielmannsleute faszinieren.

Das Trommler- und Pfeiferkorps Schalbruch, das als dritter von acht Vereinen beim Wertungsspiel im Festzelt von Hillensberg aufgespielt hatte, stand nun als umjubelter und jubelnder Sieger im Blickpunkt. Bürgermeister Herbert Corsten sowie der Zweitplatzierte aus Wehr sowie Gastgeber Hillensberg als Dritter gratulierten.

Wobei die Verkündung des Drittplatzierten schon die ersten Jubelstürme ausgelöst hatte: Das Trommler- und Pfeiferkorps Hillensberg nutzte den Heimvorteil und überzeugte die Jurymitglieder. Mit Platz drei hatte im Hillensberger Lager keiner gerechnet, dieser Platz war die erste Überraschung des Tages – und auch da kannte der Jubel keine Grenzen.

Von den Mitgliedern des sieg­reichen Korps wurde die Erfolgsnachricht per Handy sofort nach Schalbruch übermittelt. Sie sprach sich dort wie ein Lauffeuer herum. Vor der Siegerehrung in Hillensberg spielten alle Selfkantvereine vereint den Selfkantmarsch. Bürgermeister Herbert Corsten stand am Mikrofon und sang die Selfkanthymne.

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