Schaden in Millionenhöhe beim Scheunenbrand

Von: hewi
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feuer katzem
Als die Rettungskräfte eintrafen, brannte die Halle bereits lichterloh. Foto: Peter Kerkhoff

Erkelenz-Katzem. Schaden in Millionenhöhe entstand bei einem Scheunenbrand am Samstag in Katzem. Gegen 18.50 Uhr geriet Stroh, das auf einem Anhänger an der Halle lagerte, aus bislang unbekannter Ursache in Brand.

Der Eigentümer versuchte mit einem herbeigeholten Traktor, den Hänger von der Halle weg zu ziehen, konnte aber ein Übergreifen der Flammen nicht verhindern. Bei seinem Rettungsversuch zog er sich schwere Brandverletzungen zu und musste nach erster notärztlicher Behandlung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber nach Aachen zum Klinikum gebracht werden.

Die Halle, in der Stroh lagerte und auf der eine Photovoltaikanlage installiert war, konnte nicht gerettet werden. Einsatzleiter Klaus Peters erklärte auf Nachfrage, man habe sich dafür entschieden, die Halle kontrolliert abbrennen zu lassen.

„Bei der Stahlkonstruktion der Halle bestand Einsturzgefahr, weshalb wir nicht hineinkonnten”, erklärte er. Noch am Sonntagmittag brannte die Halle trotz des kurzen Gewitters in der Nacht. Immerhin konnte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Halle verhindert werden, in der landwirtschaftliches Gerät, darunter auch ein Mähdrescher, standen.

Insgesamt waren am Samstag alle drei Erkelenzer Löschzüge im Einsatz. Verstärkung rückte auch aus Hückelhoven und von der NATO-Airbase in Geilenkirchen an, sodass rund 170 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz waren. Die Geilenkirchener Einsatzgruppe war nach ihrer Alarmierung bereits eine halben Stunde in Katzem einsatzvereit. Peters lobte die Zusammenarbeit mit den Kollegen.

Auch eine Löschgruppe aus Titz war kurzfristig im Einsatz. Die Feuerwehrleute waren auf dem Weg zu einem anderen Einsatz, der sich jedoch als Fehlalarm entpuppte, und waren dann der Rauchsäule nachgefahren, um in Katzem zu helfen. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Halle war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geschmolzen. Zur Brandursache konnten weder Peters noch die Polizei eine Angabe machen.
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