Schacht 3: Förderverein ist mit dem Erreichten zufrieden

Von: hewi
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Hückelhoven. Bei der Generalversammlung im Maschinenhaus an Schacht 3 zeigte sich der Vorsitzende Franz-Josef Sonnen zufrieden mit dem Erreichten.

Und damit meinte er nicht nur die Aufnahme von Schacht 3 in die Landesstiftung Industriedenkmal, nachdem man vor einem Jahr zuerst rausgeflogen war. Der NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper hatte dafür den ersten Ehrenpreis des Fördervereins Schacht 3 überreicht bekommen, den „Gläsernen Schacht”. Der Rauswurf sei damals „eine herbe Enttäuschung” gewesen, wie Sonnen betonte. Denn viel Arbeit war in den Erhalt des Turms und auch in das Umfeld bei Schacht 3 gesteckt worden.

Aus dem kulturellen Leben der Region ist der Förderverein Schacht 3 längst nicht mehr wegzudenken. So habe sich auch der oberirdische Stollen zu einem gerne besuchten Ausflugsziel von Gruppen und Schulklassen entwickelt. Schon deshalb habe man den Kampf aufgenommen, denn „wer nicht kämpft, der hat schon verloren”.

Tatkräftige Unterstützung

Dabei sei sicher auch die stattliche Zahl von über 1100 zahlenden Mitgliedern im Förderverein Schacht 3 mit ausschlaggebend gewesen. Den „Gläsernen Schacht” wird der Förderverein noch häufiger vergeben, denn die Arbeit findet auch außerhalb des Vereins tatkräftige Unterstützung. Dafür wurde eigens die Satzung des Fördervereins dahingehend geändert, dass in Anerkennung für besondere Verdienste der Ehrenpreis verliehen werden kann.

Bei den Wahlen wurde der amtierende Vorstand um den Vorsitzenden Franz-Josef Sonnen weitestgehend bestätigt. Als stellvertretender Vorsitzender tritt Detlef Stab die Nachfolge von Andreas Rother an, der dem erweiterten Vorstand als Beisitzer angehören wird. Rainer Appelt rückt vom Posten des Stellvertreters zum Geschäftsführer auf. Sein Vorgänger Jochen Rother bleibt ebenfalls als Beisitzer dabei. Appelts Stellvertreter wird Ludwig Gurniak. Ebenfalls neu als Beisitzer sind Inge Kronerbeter und Ulli Dohr.
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