Kreis Heinsberg - Sänger-Ehrungen: „Ein schöner Klang ist schöner als langes Gerede“

Sänger-Ehrungen: „Ein schöner Klang ist schöner als langes Gerede“

Von: koe
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Der gastgebende Männergesangverein Eintracht Hilfarth in Chorgemeinschaft mit dem MGV Borussia Baal hatte die Feier des Sängerkreises Heinsberg eröffnet. Foto: Koenigs
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25 Jahre Singen: Dafür gab es bei der Ehrung Nadeln in ­Silber und Urkunden.
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70 Jahre Singen im Chor: Das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde war die Auszeichnung für diese besonders lange Treue.
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65 Jahre Singen im Chor: Dafür wurden Plaketten in Gold und Ansteckpin mit Urkunde verliehen.
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Abordnungen der Jubiläumsvereine aus Hilfarth und Teveren sowie die langjährige Chorleiterin Alexandra Hillebrands vom Werkschor Glück Auf MHWirth Erkelenz durften sich bei der Zentralen Ehrung des Sängerkreises Heinsberg im Hilfarther Haus Sodekamp-Dohmen über Auszeichnungen des Deutschen Chorverbandes freuen.
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40 Jahre Singen im Chor: Dafür wurden diese Sänger mit Nadeln und ­Urkunden belohnt.
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50 Jahre Singen im Chor: Dieses Jubiläum war Ehren­zeichen in Gold mit Urkunde wert.
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60 Jahre Singen im Chor: Mit Ehrenzeichen in Gold und Urkunden wurden diese Sänger bedacht.

Kreis Heinsberg. In Anlehnung an die Worte „eines großen amerikanischen Philosophen“ rief Detlef Albrecht, der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Heinsberg, den Gästen im Haus Sodekamp-Dohmen in Hückelhoven-Hilfarth zu: „Make singing great again!“

Zum ersten Mal in 19 Jahren konnte der Kreisvorsitzende, Michael Gornig, krankheitsbedingt der zentralen Ehrung des Sängerkreises nicht beiwohnen. Detlef Albrecht begrüßte besonders den Schirmherr der Veranstaltung, Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen, den Vizepräsidenten des Chorverbandes NRW, Christoph Krekeler aus Dortmund, und das Ehrenvorstandsmitglied des Sängerkreises Heinsberg, ­Werner Gibbels.

Der gastgebende Männergesangverein Eintracht Hilfarth in Chorgemeinschaft mit dem MGV Borussia Baal hatte die Feier eröffnet, auch mit einem Musikbeitrag, der an die frühere Steinkohlen­zeche Sophia-Jacoba erinnerte. Bürgermeister Bernd Jansen wartete in seiner Rede als Schirmherr mit einem Zitat von Friedrich Schiller auf: „Es schwinden jedes Kummers Falten, so lang der Lieder Zauber walten.“

Bernd Jansen bescheinigte den Sängern, dem musikbegeisterten Publikum mit vielen Auftritten so manch schöne Stunde bereitet und dem Musikleben in der Stadt ­Hückelhoven und der Region wichtige Impulse gegeben zu haben. Der Bürgermeister zitierte auch den französischen Philosophen Joseph Jaubert mit den Worten: „Ein schöner Klang ist schöner als langes Gerede.“

Während der Bürgermeister in seinen Ausführungen die Geschichte der Männergesangvereine in Deutschland berücksichtigte, ging der ­Vizepräsident des Chorverbandes NRW, Christoph Krekeler, auf die aktuelle Situation des Chorgesangs in Deutschland ein. Die A-cappella-Szene in Deutschland sei „in“, hieß es. Man wolle Tradition wahren und gleichzeitig dem Trend folgen, dass junge Leute singen wollen. Der Chorverband wolle allen Menschen in Deutschland eine Heimat geben, so Krekeler.

Um den Chorgesang mache er sich in der heutigen Zeit überhaupt keine Sorgen und erläuterte Ideen, die den Chorverband heute antreiben. Dankesworte und Gratulationen sprach er den Jubilaren aus, die im späteren Verlauf der Feier geehrt wurden. Neben der MGV-Chorgemeinschaft Hilfarth/Baal unter Leitung von Herry Vierboom hatte der Kammerchor Altodijo unter Leitung von Johannes Fell die gesangliche Gestaltung bei dieser 19. Zentralen Ehrung des Sängerkreises übernommen. Beide Chöre durften sich über langanhaltenden Beifall freuen.

Insgesamt waren es 13 Männer, die für 25-jährige Treue zum Chorgesang mit Nadeln in Silber ­und Urkunden ausgezeichnet wurden: Sieghold Palenga vom MGV Wassenberg, Peter Levers, Helmut Mertens und Leo Ohlenforst vom MGV St. Josef Höngen, Peter te Marfelde und Walter Wesendahl vom Werkschor Glück Auf MHWirth Erkelenz, Gerd Knoll vom MGV Cäcilia Waldfeucht, Walter Lenz vom MGV St. Josef Kirchhoven, Johannes Schöbben vom MGV Cäcilia Braunsrath, ­Ulrich Kunde vom MGV Eintracht Hilfarth sowie Heinz Lintz, Ferdinand Erren und Franz-Josef Rübben vom Quartettverein Myhl.

Für 40 Jahre Singen im Chor wurden mit Anstecknadeln und Urkunden geehrt: Josef Dehner vom MGV Cäcilia Haaren, Karl Krekelberg vom MGV Waldfeucht, Leo Bohnen und Heinz Deriks vom MGV Braunsrath sowie Josef Lingens vom MGV Liedertafel Holzweiler.

Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde für 50-jährige Verbundenheit zum Chorgesang erhielten Rudolf Gassen vom Städtischen Musikverein Erkelenz, Kurt Engels vom Männerchor Rather Dorfspatzen, Josef Schmakal vom MGV Eintracht ­Hückelhoven-Kleingladbach, Leo Rüber vom MGV Dremmen, Karl Bürsgens vom MGV St. Josef Kirchhoven, Sigfried Gehlhaar vom MGV Braunsrath und Fritz Peter Peters vom MGV Hilfarth.

Insgesamt 13 Personen wurden mit Ehrenzeichen in Gold für 60 Jahre Singen im Chor mit bedacht: Josef Besancon, Peter Kamphausen und Josef Quasten vom MGV Liederkranz Wegberg, Reiner Jansen vom MGV Höngen, Klaus Hensen vom Gesangverein Frohsinn ­Beeck, Leo Geiser und Werner Geiser vom MGV Kempen, Reiner Beulen vom MGV Waldfeucht, Franz Meeßen vom MGV St. Josef Kirchhoven, Peter Acker, Manfred Schaffrath, Norbert Rexing und Friedel Korsten vom Quartettverein Myhl.

Für 65 Jahre Singen im Chor wurden mit Plaketten in Gold und Ansteckpin mit Urkunde ausgezeichnet: Willi Stolz, Willi Wienands, Hubert Voßenkaul und Jakob Hochhausen vom MGV Dremmen.

Das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde für 70 Jahre Singen im Chor erhielten Gerhard Brunen vom Männerchor Rather Dorf­spatzen und Josef Lamparter vom Übacher Gesangverein.

Als Ehrung für 30-jährige Vorstandsarbeit erhielten Josef Diart und Jakob Hochhausen vom Männergesangverein Dremmen Plaketten in Gold und Ehrenurkunden. Alexandra Hillebrands (Werkschor Glück Auf MHWirth Erkelenz) wurde für 25-jährige Tätigkeit als Chorleiterin eine besondere Ehrung des Deutschen Chorverbandes zuteil. Abordnungen des Männergesangverein Eintracht 1892 Hilfarth, der sein 125-jähriges Bestehen feiert, sowie vom 100- jährigen Männergesangverein Teveren – Plums-Quartettverein 1917, nahmen bei diesem Festakt Ehrenurkunden des Deutschen Chorverbandes entgegen.

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