Rur-Vermesser brauchen Zutritt

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Wird in den kommenden Wochen von Experten unter die Lupe genommen: die Rur – hier bei Kempen – samt Uferbereichen von der deutsch-niederländischen Grenze bis Obermaubach. Foto: Stefan Klassen

Kreis Heinsberg. Die Bezirksregierung Köln weist darauf hin, dass das Vermessungsbüro Rader von Mitte Juli bis Ende August im Auftrag der Bezirksregierung Vermessungsarbeiten an der Rur und den Uferbereichen unternimmt.

Vermessen wird dabei der Verlauf der Rur von der deutsch-niederländischen Grenze im Stadtgebiet Wassenberg bis zur Stauanlage Obermaubach.

Die Ergebnisse bieten nach Angaben der Bezirksregierung Aufschluss darüber, wie der Hochwasserschutz verbessert werden und wie viele Einleitungen das Gewässer aus kommunalen Gebieten vertragen kann. Auf Basis der dabei gewonnenen Daten werden dann mit Hilfe von Modellrechnungen verschiedene Fragestellungen untersucht:

Wie viel Wasser passt in die Rur? Ab wann tritt sie über die Ufer? Welche Bereiche sind bei einem Hochwasser betroffen? Der jetzt zu vermessende Gewässerabschnitt verläuft im Kreis Heinsberg durch die Gemeindegebiete Wassenberg, Heinsberg und Hückelhoven, sowie im Kreis Düren durch die Gemeindegebiete Linnich, Jülich, Inden, Niederzier, Düren und Kreuzau. Dort, wo die Gewässerflächen nur über Privatgrundstücke oder Firmengelände erreicht werden können, bittet die Bezirksregierung Köln die Eigentümer, den Vermessern Zutritt zu gewähren.

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