Rur-Rocker freuen sich über Sonderpreis

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Kreis Heinsberg. Der Westdeutsche Rundfunk zeichnet am kommenden Sonntag, 21. September, anlässlich des Weltkindertages zum zehnten Mal mehrere Initiativen mit seinem „Preis für die Rechte des Kindes“ aus.

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als Schirmherrin und WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber werden die Auszeichnungen gemeinsam im WDR-Funkhaus überreichen. In Köln wird an diesem Tag ein großes Fest zum Weltkindertag gefeiert.

„Gerade in diesen Wochen ist es ganz besonders wichtig, auf die Schicksale von Flüchtlingen hinzuweisen und ihnen zu helfen – denn zu den Flüchtlingen gehören viele Kinder! Der Kinderrechtepreis hat schon viel bewegt, aber bis die Kinderrechte vollständig umgesetzt sind, bleibt noch eine ganze Menge zu tun“, so Wolfgang Schmitz, ehemaliger Hörfunkdirektor des WDR und Mitglied der Jury.

Eine mit neun- bis elfjährigen Kindern besetzte Jury hat die Preisträger gleichberechtigt neben einer Erwachsenenjury ausgewählt. Anlässlich des zehnten Jubiläums des WDR-Kinderrechtepreises werden in diesem Jahr auch Sonderpreise für die nachhaltigsten Initiativen aller bisherigen Preisträger vergeben.

Der mit 1500 Euro dotierte erste Sonderpreis geht an die integrative Schulband „Rur-Rock – Wir zusammen“ aus Oberbruch. Mit außergewöhnlich viel Mut und Kreativität habe sie durch sehr vielfältige integrative Musikprojekte gemeinsam mit ihrer Partnerschule in Pskow (Russland) die Kinderrechte auf Kultur, Bildung, Gesundheitsförderung, Inklusion behinderter Kinder und Beteiligung lokal und international umgesetzt, heißt es zur Begründung.

Mit dem durch Benefizkonzerte eingenommenen Geld habe in Pskow außerdem ein Frühförderzentrum aufgebaut werden können, das 2013 bereits sein zehnjähriges Bestehen gefeiert habe. Außerdem seien mit integrativen Musikprojekten Spenden für eine Kinderkrebsklinik in Perm und andere Einrichtungen für Kinder in Russland eingespielt worden. „Rur Rock – Wir zusammen“ war 2002 mit dem Kinderrechtepreis ausgezeichnet.

Der WDR präsentiert die Preisträger und weitere interessante Projekte in einer Ausstellung im Funkhaus am Wallrafplatz. Darüber hinaus gibt es eine Broschüre mit den interessantesten zum Wettbewerb eingereichten Kinderrechteprojekten.

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