Runder Tisch hat noch viel vor

Von: hewi
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Die Mitglieder des Runden Tisc
Die Mitglieder des Runden Tischs aus Erkelenz feierten im Foyer der Stadthalle mit Gästen ihr fünfjähriges Bestehen. Als ein Motor des Rundes Tischs gilt Anne Dulies (r.) Foto: Koenigs

Erkelenz. Vor fünf Jahren wurde der Runde Tisch ins Leben gerufen. Seine Aufgabe ist es, die Interessen aller Generationen zu sammeln, das Generationenverständnis zu fördern und entsprechende Projekte zu entwickeln.

Das erste Jubiläum wurde im Rahmen einer Feierstunde im Foyer der Stadthalle begangen.

Bürgermeister Peter Jansen erinnerte an den Ratsbeschluss von 2005, der den runden Tisch auf den Weg brachte. Er beschrieb das Gremium als unparteiisch, überkonfessionell und ausgerichtet auf eine breite Einbindung der Bürgerschaft. Auch die Vereine, Parteien und Gewerbetreibenden seien zur Mitarbeit aufgerufen. Der Runde Tisch habe sein „Ohr am Bürger”, um dessen Belange weiterzugeben und an der Realisierung durch die Politik mitzuwirken.

Auch Anne Dulies erinnerte an die Geburtsstunde des Runden Tischs. Am 9. Februar 2006 fand das erste Treffen im Alten Rathaus statt. Seitdem sind alle interessierten Bürger eingeladen, an den offenen Treffen der Arbeitskreise teilzunehmen. Dulies erklärte, dass die Aufgabe des Runden Tisches darin bestehe, „Brücken zwischen den Generationen zu schlagen”.

Angesichts seines Alters von fünf Jahren sei er noch längst nicht „erwachsen” und habe seine Ziele noch nicht zu Ende entwickelt. Er sei jedoch auf dem besten Wege, seine gesteckten Ziele zu erreichen. „Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es noch heiß ist”, erklärte sie. „Optimisten vertrauen darauf, dass es nicht erkaltet.” Sie dankte ihren Mitstreitern in den einzelnen Arbeitskreisen und der Stadt für die gute Zusammenarbeit.

Ein Anliegen von Christel Paulzen ist der Erki. Sie leitet den Arbeitskreis, der sich für die Sauberkeit in der Stadt einsetzt und auch in praktischen Aktionen Hand anlegt. Eine Idee des Arbeitskreises ist, die Gewerbetreibenden in der Innenstadt gezielt anzusprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. „Sie haben auch ein besonderes Interesse am Erscheinungsbild der Stadt”, erklärte sie.

Das bürgerliche Engagement für ein sauberes Erkelenz werde künftig verstärkt belohnt. Dazu riefen auch Kinder der Franziskus-Schule auf, die an dem Projekt „Service Learning” teilgenommen hatten. Paulzen erklärte, sie sei mit dem Erreichten „bedingt zufrieden”. Es gäbe noch viel zu tun.

Ein weiteres Projekt, das der Runde Tisch vorantreiben will, ist die Aktion „Nette Toilette”, für die ebenfalls die Gewerbetreibenden in der Innenstadt gewonnen werden sollen. Dabei kommen auf die Geschäftsleute keine Kosten zu, sie signalisieren lediglich mit einem Button an der Eingangstür, dass es in ihrem Geschäft die „Nette Toilette” gibt. Mit anderen Worten: Bei ihnen darf man mal müssen, wenn man muss. Die Finanzierung der Logo-Nutzung hat der Runde Tisch durch Sponsoren gestemmt bekommen, wie Paulzen am Rande der Veranstaltung erklärte.

„Die Geschäftsleute sehen es auch als Chance, erklärter sie und lobte die Zusammenarbeit mit dem Gewerbering. Auch beim Thema „Wohnen im Alter” sei man schon ein Stück weiter, erklärten Dulies und Paulzen. Man befinde sich „aktiv in Grundstücksverhandlungen” für ein seniorengerechtes Haus, in dem selbstständiges Leben bis ins hohe Alter möglich sein wird.

„Mit Freunden unter einem Dach wohnen, für sich und doch nicht alleine”, beschrieb Dulies das Konzept.

Nächster Arbeitskreis tagt am 25. Oktober

Die Arbeitskreise befassen sich mit den Themen Öffentlicher Nahverkehr, Internet und Kommunikation, Wohnen im Alter, Soziales Engagement und der Sauberkeit der Stadt (Erki).

Der Arbeitskreis „Wohnen im Alter” trifft sich am Dienstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in der Cafeteria der Stadtverwaltung. Über die Arbeit des Rundes Tisch und der Arbeitskreise kann man sich auch online informieren.
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