„Rund um den Mund“: Pilotprojekt in der Gebrüder-Grimm-Schule

Von: anna
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Zusammen mit Emre (10) erklärte Zahnärztin Manuela Staudt den Drittklässlern der Gebrüder-Grimm-Schule Details am Modell des menschlichen Gebisses. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. „Rund um den Mund“ ist der Titel einer neuen Initiative im Kreis Heinsberg, bei der es nicht nur um die Gesundheit der Zähne geht, sondern auch um Themen wie Bewegung und Entspannung oder gesunde Ernährung.

Dabei kooperieren unter Projektleitung von Zahnärztin Manuela Staudt der zahnärztliche und jugendärztliche Dienst sowie die Ökotrophologin des Kreisgesundheitsamtes und der Verein für Jugendzahnpflege im Kreis Heinsberg.

„Wir versuchen, den Kindern die harten Fakten spielerisch beizubringen“, erklärte Staudt zum Start des ersten Pilotprojekts in der Gebrüder-Grimm-Schule in Heinsberg die Zielsetzung. Dass bei diesem Angebot, das die Mitarbeiterinnen von Kreisgesundheitsamt und Verein den Kindern in rund eineinhalb Wochen vor Ort präsentieren, mehr als nur gesunde Zähne allein im Fokus stehen, macht für Staudt das neue, ganzheitliche Konzept aus. „Im Grunde hängt doch der ganze Mensch am Zahn“, sagte sie.

So gibt es für jede Klasse eine Stunde, im dem sie interessante Details zu ihren lebenden Zähnen erfahren und sie sich auch ihrer jährlichen Untersuchung durch die Zahnärztinnen – Manuela Staudt und Dr. Friederike Ahlborn – unterziehen. Zudem halten die Expertinnen im Team für die jüngeren Kinder Malvorlagen bereit.

Mit den älteren Kindern erforschen sie das Thema intensiv anhand von detaillierten Modellen. In einer weiteren Stunde geht es mit Maritta Rasch um Bewegung und Entspannung, aber auch um Hygiene, zum Beispiel um das richtige Händewaschen. Schließlich üben die Kinder mit Margit Busch das richtige Zähneputzen ein.

In zwei Klassen widmet sich ­Beyda Üner schließlich einen ganzen Vormittag lang dem Thema „Gesundes Frühstück“, das sie dann auch mit ihnen zusammen vorbereitet.

Hubertine Fabry, Konrektorin der Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Förderschwerpunkt Sprache, freut sich über die Abwechslung, die das Projekt in den Schulalltag bringt. Für die Kinder sei es gut, auch einmal Experten, die von außen in die Schule kämen, kennenzulernen. „Die Kinder hören gut zu und nehmen das alles auch sehr ernst“, so ihre Erfahrung.

Nach Auswertung der Ergebnisse dieses Pilotprojekts soll es auch anderen Schulen angeboten werden, je nach den individuellen Bedürfnissen. „Manche Schulen führen ja auch schon eigene Projekte durch“, so Staudt.

Infos gibt es per E-Mail an manuela.staudt@kreis-heinsberg.de.

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