Rübenkampagne bringt gute Erlöse

Von: ej
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Die Rübenanbauer zu stärken: Dies ist das Ziel von Dr. Peter Kasten (Mitte), der den Reigen der Referate beim Rübentag des Vereins landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen in Heinsberg eröffnete. Foto: Jennes

Kreis Heinsberg. „Der Kreis Heinsberg ist beim Zuckerrübenanbau eine starke und wettbewerbsfähige Region”, so lautete das Fazit von Dr. Peter Kasten vom Rheinischen Rübenbauer-Verband beim Rübentag, zu dem der Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen Heinsberg und die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen (Werk Jülich) in die Heinsberger Begegnungsstätte eingeladen hatten.

Eine wetterbegünstigte Rekordernte im Jahr 2008 habe trotz Grundpreissenkungen seitens der EU gute Erlöse gebracht, berichtete Kasten über die Kampagne 2008 und erläuterte dies mit Zahlen und Fakten.

Als positive Entwicklung wertete er den gestiegenen Zuckerhalt. Maßgeblichen Anteil daran, dass die Ergebnisse des Vorjahres beim Ertrag nahezu erreicht werden konnten, hatten laut Kasten die erheblich gestiegenen Erlöse für Zuckerschnitzel.

Positiv beurteilte er die Wettbewerbsfähigkeit der rheinischen Rübenanbauer, auch wenn diese sich mit den Erträgen nur noch im europäischen Mittelfeld befänden. „Ziel ist es, den Rübenanbau weiter zu stärken”, erkannte er durchaus Perspektiven für die Zukunft.

Zum letzten Mal stand Hermann Mugele vom Werk Jülich, der in den Ruhestand geht, beim Rübentag in Heinsberg am Mikrofon, um über die Entwicklung des Rübenanbaus in den vergangenen Jahren zu referieren und zu informieren.

Auch er zog mit Hinweis auf kontinuierlich gestiegene Erträge bei reduziertem Arbeitsaufwand eine insgesamt positive Bilanz. Andreas Gehlen und Heinz Leipertz, ebenfalls von Pfeifer & Langen, beschäftigten sich in einem weiteren Vortrag mit der Leistungsfähigkeit der Rübensorten im Hinblick auf Fadenwürmer (Nematoden) und den Möglichkeiten zur Vermeidung von Pilzbefall (Rhizoctonia).

Neuerungen der EU-Pflanzenschutznovelle waren das Kernthema von Clemens Eßer vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ), Koordinationsstelle Elsdorf. Mit Informationen über die Entwicklung der weltweiten und europaweiten Agrarrohstoffmärkte im Allgemeinen, aber auch speziell auf den Zuckerrohr- und Rübenanbau bezogen, komplettierte Dr. Willi Kremer Schillings, ebenfalls von der Zuckerfabrik Jülich, die Vortragsreihe.

Begrüßt wurden Referenten und Teilnehmer von Franz-Werner Geditz, dem Geschäftsführer des Heinsberger Vereins, während die Moderation in den Händen von Hubert Ollertz-Mertens lag.
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