Rotes Kreuz sammelt 76,06 Tonnen Kleiderspenden

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Kreis Heinsberg. Der Kreisverband Heinsberg vom Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist mit dem Ergebnis seiner Kleidersammlung sehr zufrieden.

Rund 230 ehrenamtliche Einsatzkräfte hatten an zwei Samstagen mit circa 80 Einsatzfahrzeugen die Straßen im gesamten Kreisgebiet angefahren. Beim Ergebnis konnte das DRK einen deutlichen Zugewinn verzeichnen. Um etwa zehn Prozent liegt es höher als im vergangenen Jahr: Anstatt 69,34 Tonnen sind in diesem Jahr sogar 76,06 Tonnen Kleiderspenden eingesammelt worden.

Die Einnahmen kommen der Arbeit der Rotkreuzler zugute. „Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Heinsberg haben uns erneut toll unterstützt, was zeigt, dass unsere vielfältige Arbeit durch sehr große Teile der Bevölkerung anerkannt und gefördert wird“, erklärte Koordinator Hardy Hausmann, der mit den Kreisbereitschaftsleitern Jürgen Zoons und Heinz Grevenrath die Sammlung organisierte.

Ganz besonders bedankten sie sich für das große ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer vom DRK sowie für die großartige Unterstützung durch Technisches Hilfswerk (THW), Jugendfeuerwehr, Millener Oldtimer-Club und Kinderkrebshilfe Ophoven. „Ebenso wissen wir sehr zu schätzen, dass viele heimische Unternehmen, die Städte und Gemeinden einige Fahrzeuge und Anhänger bereitgestellt haben.“

Mit dem sehr guten Ergebnis setzt sich eine positive Entwicklung fort, die 2013 begonnen hatte. Aufgrund flächendeckender Verteilung der Kleidersäcke stieg damals die Gesamtmenge von 43,09 Tonnen im Jahr 2012 auf 77,24 Tonnen im Jahr 2013 an. Nach einem leichten Rückgang auf 69,34 Tonnen ein Jahr später konnten nun also 76,06 Tonnen gesammelt werden.

Hardy Hausmann führt die Spendenbereitschaft auch auf die momentanen Krisen zurück: „Es hat etwas mit dem Erdbeben im Nepal und der Situation der Flüchtlinge zu tun, dass viele Menschen Kleidung herausgeholt haben.“ Die große Hilfsbereitschaft sei spürbar. Die DRK-Helfer ihrerseits hatten großen Einsatz gezeigt. Beide Dienstage nach den Sammeltagen waren sie gezielt Adressen angefahren, um Restposten abzuholen.

An den Samstagen hatten sie jeweils bis 20 Uhr Kleidung an den Verladestellen entgegen genommen. In diesem Zusammenhang weist das DRK darauf hin, dass gut erhaltene Kleidungsstücke auch von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 17 Uhr in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Erkelenz (Zur Feuerwache 8) sowie im daneben liegenden Kleiderstübchen von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 16 Uhr abgegeben werden können.

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