Rock, Pop und Metal: „MoDo“ freut sich auf Berlin und Gladbach

Von: Stefan Reiners
Letzte Aktualisierung:
14428070.jpg
2014 gegründet, demnächst auch in Berlin auf der Bühne: „MoDo“ begeisterten schon bei ihrem ersten Auftritt beim „Rock am Raum“ in Waldfeucht mit zweistimmigem Gesang und sensiblen Texten. Foto: Stefan Reiners
14428247.jpg
Treue Fangemeinde: MoDo begeistern mit ihren eigenen Songs. Foto: Joy Beck

Kreis Heinsberg. MoDo, so heißt eine Alternative Pop Rock Band aus dem Heinsberger Raum, die es bereits seit 2014 gibt, die aber erst seit etwa zwei Jahren die jetzige Besetzung und damit den Weg auf die hiesigen Bühnen gefunden hat.

Vier – mehr oder weniger – junge Musiker sind es, die sich aus dem Gedanken heraus zusammen taten, gemeinsam eigene Musik zu schreiben und unter die Leute zu bringen. Gut, Drummer Ronnie und Sängerin Jenny kannten sich schon vorher. Schließlich sind die beiden Geschwister und obendrein Abkömmlinge der Besitzerin der Waldenrather Künstlerschmiede, wo gleich mehrere aktive Bands heiß begehrte Probenräume gefunden haben und in dem es sogar ein eigenes Tonstudio gibt. Gute Voraussetzungen also, um was Eigenes zu starten, zumal Jenny Jansen bis zur Bandgründung im Coverbereich schon Einiges an Bühnenerfahrung sammeln durfte, sogar weit über die Kreisgrenzen hinaus.

Bassist Christoph Denski arbeitete auch vorher bereits mehrfach mit ihr zusammen und war für die Idee der eigenen Band daher schnell Feuer und Flamme. Zunächst noch in leicht anderer Besetzung entstanden erste Songs und auch eine EP mit drei Songs („From your eyes“, „For a friend“ und „If – homesick“).

Positives Feedback

So richtig „aus dem Quark“ kam das ganze Bandprojekt allerdings erst mit dem Hinzustoßen von Gitarrist Andy Gaube, der schon bei der Heinsberger Metalband „Cyrcus“ lange die Saiten schmirgelte (und das auch immer noch tut). Cyrcus probt gleich nebenan. So kam eins zum Anderen.

Für „MoDo“ (was übrigens ganz unspektakulär aus den Probentagen „Montag“ und „Donnerstag“ entstand) in der jetzigen Konstellation gab es 2015 bei „Rock am Raum“ in Waldfeucht den ersten Auftritt mit ausgesprochen positivem Feedback. Das war aber auch kein Wunder, konnte man doch mit wohl durchdachten, fein abgestimmten Klängen glänzen, die zweistimmigen Gesang und eingängige, sensible Texte mit den bretternden, gleichwohl brillanten Gitarrenriffs des eingefleischten „Metallikers“ Andy wohltuend kombinieren. Das geht nach vorne, ohne jemals unmelodisch auszuarten. Eben eine gute Mischung aus Rock, Pop und auch Metal.

Das Auftreten der Band war von Anfang an konsequent. Schon in Waldfeucht gab es einen satten Merchandise-Stand, an dem die fertige EP ebenso zu kaufen war, wie „MoDo“-T-Shirts und Aufkleber. Natürlich gab es auch den eigenen Fanclub, der gleich vor Ort zeigte, wie die Shirts richtig zu tragen sind. Der Club mag zu Beginn vornehmlich aus Verwandten und Freunden bestanden haben, aber er wächst stetig. Mit Recht.

Videos im Internet

Hierfür tut die Band auch Einiges. Im Netz findet man schon seit einiger Zeit mehrere Videos, um die einzelnen Songs (mit Texten) kennenzulernen. Im Jahr 2016 kam ein weiteres audiovisuelles Werk dazu. Es heißt „Sorry“ und wurde mit Hilfe von „Moviews“ optisch ansprechend umgesetzt. Kein leichtes Unterfangen, sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Und ohne einige glückliche Fügungen und viel „Vitamin B“ wäre das Projekt so auch nicht umsetzbar gewesen. Die Texte stammen hauptsächlich aus Jenny Jansens Feder.

Meist basiert die musikalische oder textliche Grundidee für einen Song auf Ideen von Andy oder Jenny, die auch privat ein Paar sind. Mit diesem Gerüst geht es in die nächste Probe, wo dann gemeinsam ein „MoDo“-Ding draus entsteht. Bis die finale Version irgendwann feststeht, kann es mitunter dauern. Da wird immer wieder dran geschraubt und gefeilt, ständig fällt irgendwem noch was ein, meist intuitiv beim Spielen selbst.

2017 scheint für MoDo ein fettes Jahr zu werden. Der Terminkalender ist gut gefüllt. Am Freitag, 28. April, spielt man im Irish Pub „The Pogs“ in Mönchengladbach. Besonders stolz ist man auf einen Gig am 8. Juli um 21 Uhr im Volkspark Mariendorf in Berlin.

Im Rahmen eines dreitägigen Festivals in der Hauptstadt eine der besten Zeiten zu bekommen, ist gewiss nicht selbstverständlich. Auch ein Termin in den „Pitchback“-Studios in Köln zwecks neuer CD ist bereits gesichert. Man darf gespannt sein, was dem noch so folgt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert