Rettungsfahrzeuge der neuesten Generation kommen zum Einsatz

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Freude herrschte bei allen Beteiligten, als der Kreis Heinsberg nach der Einsegnung drei Rettungsfahrzeuge der neuesten Generation für die Standorte Ubach-Palenberg, Heinsberg und Hückelhoven übergab.

Kreis Heinsberg. Das RD im Kennzeichen steht für „Rettungsdienst”: Drei Rettungswagen der neuesten Generation mit den Kennzeichen HS - RD 6020, 6021 und 6022 wurden von Landrat Stephan Pusch im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Kreishaus übergeben.

Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die Einsegnung durch die Notfallseelsorger, den evangelischen Pfarrer Manfred Jung und den katholischen Pastoralreferenten Wolfgang Sybrandi. Bei der Übergabe dabei waren unter anderem der zuständige Kreisdezernent Ludwig Schöpgens, die Vertreter des Ordnungsamtes des Kreises sowie die ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes, Gabriele Schlüter.

„Wenn wir drei Rettungswagen auf dem technisch neuesten Stand übergeben”, sagte Landrat Stephan Pusch für den Kreis Heinsberg als Träger des Rettungsdienstes, „dann ist das in erster Linie für die Bürger eine gute Nachricht.” Aber auch die Besatzungen der Rettungswagen würden von der verbesserten Ausstattung nicht zuletzt auch in sicherheitstechnischen Fragen profitieren.

So war die Freude beim Fachdienstleiter für den Rettungsdienst bei der Johanniter Unfallhilfe, Ralf Marquardt, sowie den Wachenleitern Carsten Wacht (Rettungswache Geilenkirchen), Guido Loßau (Rettungswache Heinsberg) und Peter Jansen (Rettungswache Hückelhoven) über die neuen Fahrzeuge groß. An den Standorten Übach-Palenberg, Heinsberg und Hückelhoven gehen die Fahrzeuge in den Dienst.

Die Fahrzeuge der neuen Generation verfügen über einen so genannten „Wechselkoffer”. Dies bedeutet, dass Fahrzeug (Kabine, Motor, Fahrgestell) und Fahrzeugaufbau (die Kabine mit der medizinischen Einrichtung) unabhängig voneinander sind. Der Kreis verspricht sich davon eine erhebliche Kostenminderung. Die Fahrzeuge vom Typ Mercedes Benz 518 CDI sind mit 135 kW recht leistungsfähig und garantieren so eine zügige Anfahrt zum Einsatzort.

In diesem und im kommenden Jahr wird komplett auf dieses System umgestiegen, so dass die drei nun übergebenen Fahrzeuge sozusagen den Anfang machen. Zurzeit, so Ordnungsamtsleiter Kurt Schröder, laufe eine weitere Ausschreibung über die Lieferung von zwölf weiteren Rettungswagen dieses Typs.

Im Rettungsdienst des Kreises sind 38 Fahrzeuge im Einsatz, darunter 16 Rettungswagen. Parallel zum Austausch der Rettungswagen wird auch die Flotte der Krankentransportwagen erneuert. Auch hier laufen zurzeit Ausschreibungen.

Der Austausch der Rettungswagen erfolgt vorschrifts- und fristgemäß. Die ausgesonderten Rettungswagen werden indes nicht verschrottet. Zwei von ihnen gehen zum Beispiel zu humanitären Zwecken nach Paraguay.
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